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Fußball: Frauen-Westfalenliga

Sechs Tore – aber kein Sieger zwischen BSV Ostbevern und VfL Billerbeck

Ostbevern

Mit einem 3:3 gegen den VfL Billerbeck verabschiedete sich der BSV Ostbevern in die Winterpause. Mit Kristina Markfort und Lia Wille gaben zwei Spielerinnen ihren Einstand, die dem BSV in der Rückrunde noch sehr viel Spaß machen werden.

-rau-

Kristina Markfort feierte ihr Saisondebüt für den BSV. Sie zeigte im Mittelfeld eine große Präsenz. Foto: Aumüller

Sechs Tore, gute Unterhaltung, aber kein Sieger: Mit einem 3:3 (2:2) gegen den VfL Billerbeck verabschiedeten sich die Fußballerinnen des BSV Ostbevern am Sonntag in die Winterpause. Lange kontrollierten die Blau-Weißen das Spiel. Für einen Sieg waren sie dann aber nicht gefährlich genug und zu schlampig in der Abwehr.

Der Westfalenligist beendet die Hinserie auf dem zehnten Platz. Die Rückrunde beginnt am 20. Februar. Dann darf man sich auf zwei Spielerinnen freuen, die gegen Billerbeck ihren Einstand gaben: Kristina Markfort im zentralen offensiven Mittelfeld in der Startelf und Stürmerin Lia Wille als Joker in der zweiten Halbzeit. Markfort mit ihrer körperlichen Präsenz und die zweitligaerfahrene Wille mit ihrer irren Geschwindigkeit werden dem BSV noch viel Spaß machen.

Schon nach vier Minuten ging Ostbevern in Führung, als sich ein eher als Flanke gedachter Ball von Kim Weber ins lange Eck senkte. Sicherheit gab das nicht, die Gastgeberinnen kassierten innerhalb von zwei Minuten zwei Treffer. Beide Male hatte Torhüterin Manuela Imholt zunächst gehalten, beide Male zeigten ihre Teamkolleginnen ein haarsträubendes Abwehrverhalten.

Kurz nachdem der Schiedsrichter ein BSV-Tor zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt hatte, fiel der Ausgleich doch noch. Mit einer schönen Aktion traf nach 20 Minuten erneut Weber zum 2:2. Die Gastgeberinnen blieben bis nach dem Seitenwechsel am Drücker, ehe Mitte des zweiten Durchgangs Billerbeck stärker wurde. „Da waren wir nicht mehr so aktiv“, sagte nach dem Abpfiff BSV-Trainer Christian Rusche. „Und wir haben oft zu schnell nach vorne, zu schnell in die Tiefe gespielt.“

Kurz vor Schluss gingen die Gäste nach einem Eckball mit 3:2 in Führung. In der Nachspielzeit war ebenfalls nach einer Ecke Laura Rieping zur Stelle und glich wieder aus. „Wenn man die ganzen 90 Minuten betrachtet, hätten wir auch gewinnen können“, so Rusche.

BSV-Frauen: Imholt – Feldmann (55. Bröcker), Mahnke, Koenen, Köhne (46. Beste, 84. Meimann) – Samberg, Rieping, Markfort – Weber, Kemper, Mende (55. Wille). Tore: 1:0 Weber (4.), 1:1 Haverkamp (9.), 1:2 Behrens (10.), 2:2 Weber (20.), 2:3 Diekmann (89.), 3:3 Rieping (90.+2).

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