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Fußball: Kreispokal Damen

SG Telgte muss Mecklenbecker Überlegenheit anerkennen

Telgte

Die Fußballerinnen der SG Telgte haben das Kreispokal-Finale gegen Wacker Mecklenbeck im eigenen Stadion mit 0:2 verloren. Die Gäste aus Münster waren über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und gingen als verdienter Sieger vom Feld. Für Sebastian Wende war es das letzte Match als Damencoach.

Von Karl-Heinz Kock

Vera Heinker (schwarzes Trikot) war 90 Minuten lang der Fels in der Brandung für die Fußballerinnen aus der Emsstadt. Lediglich beim ersten Gegentreffer sah die SG-Torhüterin nicht glücklich aus. Foto: Kock

Die SG-Fußballerinnen haben gestern Abend im „Finale dahoam“ eine über 90 Minuten engagierte Leistung gezeigt, aber für den ganz großen Überraschungscoup hat es dennoch nicht gelangt. Westfalenligist und Titelverteidiger DJK Wacker Mecklenbeck agierte vor rund 300 Zuschauern im Takko-Stadion über die komplette Spielzeit tonangebend und gewann das einseitige Kreispokal-Endspiel hoch verdient mit 2:0 (1:0).

Die Gastgeberinnen mussten im letzten Saisonmatch auf Sarah Fipke und Ina Holtmann verzichten – eine klare Schwächung. Trotzdem schafften sie es fast 45 Minuten lang ihren Kasten sauber zu halten. Vera Heinker zeigte bei vielen Torannäherungen des Gegners ihre Klasse. So auch in der 18. Minute, als Laura Bezhaer allein auf sie zulief und die SG-Torhüterin per Fußabwehr die Situation bereinigte. Nach einer halben Stunde besaßen die Gäste eine Doppelchance zur Führung, aber auch diese blieb ungenutzt. Kurz vor der Pause fiel dann doch noch der Führungstreffer für den Favoriten. Spielführerin Verena Funke war aus 20 Metern erfolgreich.

Auch nach dem Seitenwechsel spannten die Telgterinnen weiterhin ein dichtes Netz aus Abwehrbeinen in der eigenen Hälfte. Mit Erfolg. Außer einem Pfostenschuss und vielen Flankenläufen vermochte Wacker kaum Nennenswertes zu verbuchen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Unser Matchplan ist aufgegangen“, freute sich der nach neun Jahren scheidende SG-Coach Sebastian Wende. „Stella Honermann ist viel gelaufen, aber offensiv haben wir keinen Zugriff bekommen. Der Sieg von Wacker ist verdient.“

Zwar rückte Leistungsträgerin Franziska Rüter nach gut einer Stunde in die Angriffsreihe, aber zu einer echten Torchance reichte es für die Gastgeberinnen nicht. Stattdessen machte Paula Weber in der Nachspielzeit mit einem Kopfball aus kurzer Distanz alles klar für die Münsteranerinnen. Gemeinsam mit ihrem zahlenmäßig stark vertretenen Anhang konnten sie dann den Pokal-Triumph feiern.

SG-Damen: Heinker – Osthues, Rüter, Focke, Melchert – Mors, S. Baysal, Plagge, Deipenwisch (69. Kretschmer), Ix (56. Kleinfeld) – Honermann (80. Hilgenhöner). Tore: 0:1 Funke (44.), 0:2 Weber (90.+2)

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