Sportkegeln: NRW-Liga

SpG Ostbevern-Gütersloh hat Klarheit: Verband verkündet Saisonabbruch

Ostbevern

Jetzt ist es amtlich: Die laufende Saison wird abgebrochen und annulliert. Die Sportkegler der Spielgemeinschaft Ostbevern-Gütersloh hätten sich eine frühere Entscheidung gewünscht. Sie haben die kegelfreie Zeit aber sinnvoll genutzt.

Markus Czauderna und die Kegler der SpG Ostbevern-Gütersloh durften seit Monaten nicht mehr trainieren. Foto: Ulrich Brunner

Der Einstieg war vielversprechend. Platz vier nach sechs Spielen in der NRW-Liga – die Sportkegler der Spielgemeinschaft (SpG) Ostbevern-Gütersloh durften auf eine erfolgreiche Saison 2020/21 hoffen. Aber das war‘s dann auch schon. Fünf Monate später ist kein weiteres Match hinzugekommen. Und seit dieser Woche haben sie es amtlich: Die laufende Spielzeit wird abgebrochen und annulliert.

Der Sportausschuss des Westdeutschen Bowling- und Kegelverbandes hat sich aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen dazu entschlossen. Nico Hornig, Sportwart des BSV Ostbevern, hat die Aktiven aus der Bevergemeinde über diesen Beschluss informiert. Die Saison 2021/22 soll planmäßig im September beginnen, wenn es die Pandemie denn zulässt. „Ich hätte gerne früher eine Entscheidung gehabt“, sagt Abteilungsleiter Christoph Nowag. Er hätte sich mehr Klarheit gewünscht, zum Beispiel um den Urlaub besser planen zu können.

Christoph Nowag

Fünf Monate ohne Training und Meisterschaftsspiele sind nicht spurlos an den Keglern vorbeigegangen. „Vielleicht sind sie joggen gegangen oder haben sportartspezifische Trockenübungen im Garten gemacht“, mutmaßt Nowag über seine Teamkameraden. „Ich bin enttäuscht, dass wir nicht kegeln dürfen. Mit zwei Sportlern auf vier Bahnen hätten wir den Corona-Regeln nachkommen können. Je länger die Pause dauert, desto gefährlicher ist es für unseren Sport. Ein paar Kegelbahnen sind schon pleite gegangen“, hat er über Kontakte in NRW in Erfahrung gebracht.

Fortsetzung der Spielgemeinschaft?

Die spielfreie Zeit haben die Ostbeverner genutzt, um verschiedene Wehwehchen behandeln zu lassen, an denen Akteure aus der ersten Mannschaft laboriert haben. „Markus Czauderna hat Anfang des Jahres seine Hand operieren lassen. Auch Marc Schelhove hat seine Verletzung auskuriert. Jetzt könnten wir wieder loslegen“, so Nowag. Wie es in der zweiten Jahreshälfte weitergeht, will der Abteilungsvorstand demnächst besprechen. „Zunächst geht es erst einmal um eine Lagefeststellung. Wir haben derzeit noch keinen Überblick.“

Eine Fortsetzung der Spielgemeinschaft mit den Keglern aus Gütersloh kann er sich vorstellen. Man hoffe, auch 2021/22 wieder mit sechs Mannschaften zu starten. Aber noch sei vieles unsicher. Klar sei hingegen, dass alle Beteiligten nach der langen Pause, erst wieder „fit werden und vorsichtig anfangen müssen“.

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