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Volleyball: Westdeutsche Meisterschaft

U 20 des BSV Ostbevern will ins Viertelfinale

Ostbevern

Auch wenn sie sich nur so gerade eben noch qualifiziert hatte, will die U 20 des BSV Ostbevern bei der Westdeutschen Meisterschaft ins Viertelfinale einziehen. Das Team trifft in der Vorrunde auf den PTSV Aachen und VoR Paderborn, gegen den der BSV-Nachwuchs schon in der Oberliga-Saison gespielt hat.

Von Ralf Aumüller

Franka van der Veer konzentriert sich seit dem vergangenen Jahr in Stuttgart auf Beachvolleyball, dürfte für den BSV-Nachwuchs aber noch spielen. In Essen fehlt sie wegen ihres Studiums. Foto: Aumüller

Mit Ach und Krach hatten die U 20-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern die Qualifikation geschafft. Als einer der besten Gruppendritten in der entscheidenden Quali-Runde dürfen sie an diesem Wochenende bei den Westdeutschen Meisterschaften mitspielen. Was aber nicht heißt, dass sie nur als Touristinnen-Gruppe nach Essen-Borbeck kommen. „Natürlich wollen wir Spaß haben“, sagt Trainer Frank Brockhausen. „Aber wir sind verdient dabei und haben auch das Ziel, ins Viertelfinale zu kommen.“ Klare Ansage.

Um in die Runde der besten acht unter den zwölf Vereinen aus NRW einzuziehen, muss der älteste BSV-Nachwuchs den ersten oder zweiten Platz in der Dreier-Vorrundengruppe belegen. Das ist kein Selbstläufer. „Wir haben eine straffe Gruppe bekommen“, stöhnt Brockhausen, um dann gleich zu relativieren: „In dieser Altersklasse sind aber sowieso alle Gruppen sehr straff.“

0:2-Niederlage in der Oberliga

Die U 20 aus Ostbevern trifft am Samstag ab 11 Uhr zuerst auf VoR Paderborn und anschließend auf PTSV Aachen. Der Post-Telekom-Sportverein landete in seiner Oberliga-Gruppe auf dem zweiten Platz. Das ist in dieser Saison die höchste Klasse, weil in der NRW-Liga wegen Corona nicht gespielt wurde. Brockhausen kennt die Aachener Mannschaft nicht. VoR Paderborn zählt der BSV-Coach zu den Top-Favoriten der Westdeutschen Meisterschaft. VoR steht für Volleyball Regionalkader.

Der Verein hat sich vornehmlich der Förderung des Jugendvolleyballs verschrieben – was seit Jahren gut gelingt. Die Paderbornerinnen belegten in ihrer Oberliga-Gruppe mit sieben Siegen aus sieben Spielen den ersten Platz. Der BSV erreichte hinter dem 1. VC Minden den dritten Rang. Das Team unterlag Paderborn mit 0:2 (15:20, 20:25). „Da haben uns aber einige Spielerinnen gefehlt, andere waren angeschlagen“, erinnert sich Brockhausen.

Frank Brockhausen

„Vielleicht ist es ein kleiner Vorteil, dass wir eingespielt sind“, sagt der Übungsleiter. Der Stamm der U 20 rekrutiert sich aus der zweiten Damenmannschaft (Verbandsliga). Zum Kader in Essen gehören elf Spielerinnen. Nur Franka van der Veer, die sich seit dem vergangenen Jahr in Stuttgart auf Beachvolleyball konzentriert, für den BSV-Nachwuchs aber noch spielen darf, kann wegen ihres Studiums nicht teilnehmen, so Brockhausen. Er wird beim Coaching in Essen von Dominik Münch und Andrea Mersch-Schneider unterstützt.

Nach der Vorrunde absolviert jede Mannschaft am Samstag noch ein Spiel der Zwischenrunde. Am Sonntag geht es ab 10 Uhr weiter. Verpasst die U 20 des BSV den Einzug ins Viertelfinale, spielt sie um Platz neun bis zwölf. Aber das ist ja nicht das Ziel.

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