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Fußball: Bezirksliga 7

Vier Tore von Malaj – SG Telgte gewinnt auch beim SC Sönnern

Telgte

Mit 5:2 gewann die SG Telgte das Nachholspiel beim SC Sönnern. Die Gäste beeindruckten durch ihre Coolness. Und sie haben einen Fahri Malaj, der gerade märchenhafte Wochen erlebt. Der SG-Stürmer traf allein viermal.

-rau-

Wer hat gerade mal so richtig einen Lauf? Bitte aufzeigen. Fahri Malaj schoss in den vergangenen vier Spielen zwölf Tore. Foto: Aumüller

Die SG Telgte hat in dieser Saison fünf Tore gegen den SC Sönnern kassiert. Das sind ganz schön viele in zwei Spielen gegen einen Abstiegskandidaten. Aber der SG tut das in diesem Jahr selten weh. Dafür trifft der Fußball-Bezirksligist ja vorne sehr zuverlässig – gegen Sönnern zum Beispiel zehnmal. Nach dem 5:3 in der Hinrunde nahmen die Telgter am Donnerstagabend im Nachholspiel in Werl mit 5:2 (3:1) alle drei Punkte mit.

Damit schraubte die Truppe von Trainer Frank Busch ihre makellose Bilanz auf fünf Siege in den fünf Meisterschaftsspielen 2022. Seinen Anteil daran hat Fahri Malaj. Unfassbar, was der SG-Stürmer gerade für einen Lauf hat. Viermal traf er gegen Sönnern – zum 1:0, 2:0 und 3:1 in Hälfte eins sowie zum 4:1. In den vergangenen vier Spielen erzielte er zwölf Treffer. Mit 16 Toren hat er Josef Maffenbeier (14), der kurzfristig ausgefallen ist, überholt.

Frank Busch

Das Tor zum 5:2 gelang Keno Lubeseder per Kopfball nach einer Ecke gut 20 Minuten vor Schluss. „Damit war das Spiel entschieden“, sagte Busch.

Malaj war ein Faktor beim ungefährdeten Sieg. Ein anderer: die Abgeklärtheit der Gäste. Der SG-Coach lobte: „Die Mannschaft ist immer ruhig geblieben, auch bei Druck und bei der Härte des Gegners. Das war zum Teil an der Grenze.“ Wenn Sönnern auf dem heimischen Rasenplatz erst mal Feuer fängt, kann es ungemütlich werden. Die SG gab den Hausherren an diesem Abend wenig Anlass, auf einen Punktgewinn zu hoffen. Auch nach den Gegentoren zum 1:2 (29.) und 2:4 (68.) kam keine Hektik auf.

VfL Wolbeck ist gewarnt

Am Sonntag (15 Uhr) gastieren die Telgter beim VfL Wolbeck. Wen man derzeit besser in doppelte oder dreifache Manndeckung nehmen sollte, dürfte sich mittlerweile bis nach Münster herumgesprochen haben.

SG: Neukötter – Hitchcock, Plagge, Kretzer (60. Tewes), Kleinherne – Röös, Lubeseder, Wolf, Droste (75. Jashari) – Depner, Malaj. Tore: 0:1, 0:2 Malaj (11./14.), 1:2 Hardes (29.), 1:3, 1:4 Malaj (42./59.), 2:4 Lohmann (68.), 2:5 Lubeseder (72.).

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