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Fußball: SG-Frauen werfen SC Gremmendorf mit 7:4 aus dem Pokalwettbewerb

Vorentscheidung nach einer halben Stunde

Telgte

Im Duell zweier Landesligisten in der ersten Runde des Pokalwettbewerbes sorgten die Fußballerinnen aus Telgte gegen den SC Gremmendorf schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Elf Tore und einen deutlichen Heimerfolg bekamen die Zuschauer im Takko-Stadion letztlich zu sehen.

Von Karl-Heinz Kock

Franziska Ix (r.) sorgte im Heimspiel gegen Gremmendorf für viel Furore über die rechte Angriffsseite der SG-Fußballerinnen. Foto: Kock

Das war eine überraschend deutliche Angelegenheit für die Telgter Fußballerinnen. Gleich mit 7:4 (5:1) warfen sie am Sonntag den Landesliga-Konkurrenten SC Gremmendorf aus dem Pokalwettbewerb.

Schon nach einer halben Stunde war vorentschieden, wohin die Reise gehen würde. Die SG-Damen kamen prächtig aus den Startlöchern und führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit vier Treffern Vorsprung. Marion Osthues (3.) hatte einen Eckball von Sarah Fipke eingeköpft. Anschießend traf zweimal Leona Mors (13./25.), einmal per Strafstoß, dann per Kopf nach einer Ecke. Sturmspitze Anne Hilgenhöner erhöhte dann sogar auf 4:0 (29.).

Aber die Gäste gaben nie auf und kamen durch Nele Kofort (42.) ihrerseits zum ersten Torerfolg. Allerdings stellte die gleiche Spielerin eine Zeigerumdrehung später mit einem Eigentor den alten Abstand wieder her. „Ich habe es enger erwartet“, zog SG-Coach Sebastian Wende ein zufriedenes Zwischenfazit. Auf den Flügeln hatten die Telgterinnen klare Vorteile – sowohl Maeva Jocksch als auch Franziska Ix entwischten ihren Gegenspielerinnen des Öfteren. „Im Zentrum haben wir dem Gegner noch zu viele Freiräume gelassen“, so Wende.

Nach dem Seitenwechsel wurde das fleißige Toreschießen munter fortgesetzt. Gremmendorf kam auf 3:5 heran und SG-Torhüterin Vera Heinker verhinderte größeres Ungemach. Hilgenhöner im Nachschuss (57.) sowie Füchtenbusch (62.) sorgten für Klarheit, ehe die Münsteranerinnen noch mal Ergebniskosmetik betrieben.

„Die erste Etappe ist geschafft, aber manchmal waren wir nicht clever genug und haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, resümierte Sebastian Wende.

SG-Damen: Heinker – Osthues, Mors, Rüter, Plagge – Baysal (70. Melchert), Füchtenbusch, Fipke, Jocksch (60. Joswowitz), Ix (82. Salomon) – Hilgenhöner (67. Rodriguez Santos). Tore: 1:0 Osthues (3.), 2:0 Mors (13./Elfmeter), 3:0 Mors (25.), 4:0 Hilgenhöner (29.), 4:1 Kofort (42.), 5:1 Kofort (43./Eigentor), 5:2 Jansen (50.), 5:3 Burholt (55.), 6:3 Hilgenhöner (57.), 7:3 Füchtenbusch (62.), 7:4 Symalla (81.).

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