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Reiten: MGM-Turnier des RV Gustav Rau Westbevern

Zum vierten Mal gewinnt Frank Plock das S-Springen im Pappelwald

Telgte

Vor großer Kulisse und bei namhafter Konkurrenz gewann Frank Plock das Hauptspringen beim Mariä-Geburts-Markt-Turnier des RV Gustav Rau Westbevern – wieder einmal. Der Hesse siegte bereits zum vierten Mal im Telgter Pappelwald. Einen Heimsieg gab es am Dienstag aber auch.

Von René Penno

Dass es für den Sieger des S-Springens eine große Gratulationsrunde gibt, kennt Frank Plock ja schon. Der Mann aus dem nordhessischen Borken hat die Hauptprüfung beim Turnier des RV Gustav Rau Westbevern zum vierten Mal gewonnen. Foto: René Penno

Das Beste kommt zum Schluss. Damit hält‘s auch der RV Gustav Rau Westbevern beim Mariä-Geburts-Markt-Turnier. Das Springen der Klasse S* ist in jedem Jahr der Höhepunkt des Traditionsturniers im Pappelwald. Auch am Dienstag wurde die Prüfung diesem Ruf gerecht, nach einem spannenden Stechen siegte Frank Plock – wieder einmal.

Viermal hat sich Frank Plock nun in die Siegerliste eingetragen: Nach 2013, 2017 und 2018 triumphierte der Mann aus dem nordhessischen Borken nun auch in diesem Jahr. Er selbst wusste es gar nicht so genau, wie oft er den Preis der Stadt Telgte und der Stadtwerke Ostmünsterland gewonnen hat. Jedenfalls, so Plock, „war es kein Hattrick“.

Wie auch immer, er hatte dem S-Springen früh seinen Stempel aufgedrückt und meldete im ersten Umlauf mit Fantasie seine Ambitionen an. Mit Miss Picky als letztem der 42 Paare vervollständigte er das Dutzend, das sich fürs Stechen qualifizierte. Dort fanden sich viele namhafte Konkurrenten wieder, die längst Stammgäste beim MGM-Turnier sind: Hans-Thorben Rüder, Felix Haßmann und Philipp Hartmann wissen um die besondere Atmosphäre im Pappelwald. Sie alle kamen aber auch diesmal nicht an Frank Plock heran. Mit 41 Sekunden toppte er auf Fantasie die Zeit von Rüder (Fehmarnscher Ringreiterverein), der mit Seven Up 41,62 vorlegte. Das war bereits der Sieg für Plock. Nur die Schweizerin Clarissa Crotta (RV Lienen) schob sich mit Londina PS zwischen die beiden Routiniers (41,28), dann stand das Podium fest. Plock hätte mit seinem zweiten Pferd Miss Picky nur allzu gern nachgelegt, musste aber zwei Abwürfe hinnehmen. Als Sieger stand er bereits fest. Und er wusste diesen Erfolg einzuordnen. „Es war ja auch starke Konkurrenz hier“, zeigte Plock Respekt.

Knappheide ist der Schnellste

Bester heimischer Reiter im Hauptspringen war Reinhard Knappheide vom RV Ostbevern, der mit Paula 13. wurde und damit das Klassement derer anführte, die es nicht ins Stechen schafften. Mit 64,38 Sekunden war Knappheide Schnellster im ersten Umlauf, leistete sich aber einen Abwurf. Es reichte am Ende noch zu einer Platzierung.

Begonnen hatte der letzte Turniertag mit einem Heimsieg: Simone Baune vom RV Gustav Rau gewann mit Cavani das Springen der Klasse L, hinter dem Münsteraner Oliver Schulze Brüning wurde Annika Schnüpke (ebenfalls Westbevern) mit Carreras Dritte. Es war der Auftakt des letzten Turniertages, der noch einmal viel Spannung vor großer Kulisse bot. Obwohl der Kram- und Pferdemarkt in diesem Jahr nicht stattfand, war das Hauptspringen sehr gut besucht.

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