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Fußball: Regionalliga West

13. Neuzugang bei Preußen Münster: Angreifer Zahn kommt aus Fürth

Münster

Wenige Stunden vor Schließung des Transferfensters meldete der SC Preußen Münster dann doch Vollzug. Der 13. Zugang des Fußball-Regionalligisten war unter Dach und Fach. 

Alexander Heflik

Benedikt Zahn verstärkt den SCP Foto: SCP

Benedikt Zahn kommt von der Spielvereinigung Fürth zum SCP, dort spielte der 1,90 Meter große Mittelstürmer zuletzt in der Zweitvertretung in der Regionalliga Bayern.

Nach Fürth war Zahn vom FC Schalke 04 II gewechselt, in der Oberliga Westfalen ließ er in der Saison 2018/19 mit 18 Treffern in 33 Einsätzen aufhorchen. Für sein Engagement in Münster musste der bis Sommer 2021 laufende Kontrakt in Fürth aufgelöst werden. Münster hat nun eine Alternative mehr und neben Joel Grodowski und Nicolai Remberg einen weiteren „großen“ Angreifer.

Sieben Angreifer im Kader

„Da tut sich was“, erklärte SCP-Sportchef Peter Niemeyer am frühen Nachmittag noch zurückhaltend, der Kandidat hatte mündlich zugesagt. Er sei vorsichtig, der Verhandlungsmarathon der letzten Tage und Wochen habe ihn geprägt. Gerade bei der Suche nach einem Stürmer, einem Stoßstürmer, befand sich der Drittliga-Absteiger in Konkurrenz zu vielen Mitbewerbern. Und hatte da stets schlechte Karten. In der vergangenen Woche war dann aber der Transfer von Osman Atilgan von Dynamo Dresden zum SCP über die Bühne gegangen.

Nun ist Benedikt Zahn da. Spannend ist die Frage, inwieweit der 24-Jährige, der zuletzt im November 2019 für Greuther Fürth II am Ball war, ein Aufbauprogramm beim SCP benötigt. Münster hat jedenfalls jetzt nominell sieben Angreifer im Kader mit Justin Möbius, Joel Grodowski, Ousman Touray, Nicolai Remberg, Jules Schwadorf sowie den „Neuen“ Atilgan und Zahn. Nach seiner A-Junioren-Zeit bei Darmstadt 98 spielte der Angreifer für Waldhof Mannheim, SF Siegen, Schalke 04 II und zuletzt in Fürth. Nun soll er den Konkurrenzkampf beim SCP anheizen.

Vorbereitung auf Heimpartie gegen SF Lotte

Am Montag war Zahn beim SCP, um die Vertragsmodalitäten zu bewältigen, seine neuen Mannschaftskollegen lernte er noch nicht kennen. Trainer Sascha Hildmann hatte einen trainingsfreien Tag eingeräumt. Am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf die Heimpartie am Samstag gegen SF Lotte. Gerade erst ließ das Team von Trainerin Imke Wübbenhorst aufhorchen. Durch ein Tor von Justin Plautz wurde Aufstiegs-Geheimtipp Fortuna Köln mit 1:0 bezwungen. Damit gab Lotte die „rote Laterne“ vorerst an den FC Wegberg-Beeck weiter. Die Preußen dürften gewarnt sein vor dem Nachbarn aus dem Tecklenburger Land.

Münster gegen Lotte – da hoffen die Verantwortlichen darauf, mehr als 990 Zuschauer ins Stadion lassen zu dürfen. Allerdings dürfte der Verein erst in der Wochenmitte Klarheit darüber haben. Das Land NRW muss das Hygienekonzept der Preußen noch akzeptieren. Zudem sollte die Sieben-Tage-Inzidenz nicht über den Wert von 35 je 100.000 Einwohner steigen. Am Montag war der Wert von 19 auf 24,8 angestiegen, weil die Zahl der Infizierten von 87 auf 121 gesprungen war.

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