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Fußball: Regionalliga West

17 Saisontore, sieben in einem Spiel - Ex-Preuße überragt in der Landesliga

Münster

Von 2014 bis 2016 lief Marcel Reichwein für den SC Preußen Münster in der 3. Liga auf, mittlerweile ist der 35-Jährige in der Landesliga angekommen. Bei Türkspor Dortmund sorgte er jüngst für Aufsehen. 

Von Jonas Austermann

Marcel Reichwein (2. von links) spielte zwei Jahre für den SC Preußen Münster, inzwischen kickt er in der Landesliga. Neben ihm im Preußen-Trikot (von links): Kevin Schöneberg, Charles Elie Laprevotte und Stephane Tritz. Foto: Imago

72 Drittligaspiele, 20 Tore - so lautet die Bilanz von Marcel Reichwein beim SC Preußen Münster. 2014 kam der Mittelstürmer vom VfR Aalen, 2016 ging er wieder - zum VfL Wolfsburg II.

Über den KFC Uerdingen, den TSV Steinbach und den Holzwickeder SC ist der inzwischen 35-Jährige beim Landesligisten Türkspor Dortmund angekommen. Und dort stellt Reichwein unter Beweis, dass er noch immer weiß, wo die Kiste steht.

Fünferpack zum Pausenstand

Am vergangenen Sonntag war Reichwein mit seinem Club, dem Spitzenreiter der Landesliga-Staffel 3, beim Erler Spielverein 08 zu Gast. Der Ex-Preuße langte gegen die abstiegsbedrohten Hausherren so richtig zu: Reichwein traf in den Minuten 3, 13, 15, 30 und 39. Damit sorgte der Angreifer im Alleingang für den 5:0-Pausenstand.

Nachdem Türkspor-Teamkollege Pascal Schmidt (früher u.a. RW Ahlen und Sportfreunde Lotte) auf Vorlage von Reichwein das 6:0 erzielte, war wieder die Tormaschine selbst an der Reihe. Reichwein knipste innerhalb von drei Minuten doppelt (58., 60.). Nach sieben Treffern und 63 Minuten hatte der ehemalige Münsteraner schließlich Feierabend.

Platz eins in der Torjägerliste

Türkspors Co-Trainer Mesut Aksoy sagte: "Mit 9:0 zu gewinnen ist eine Ansage. Cello hat mit seinen sieben Toren und einem Assist das Spiel natürlich geprägt." Mit insgesamt 17 Buden hat Reichwein auch die Führung in der Torjägerliste übernommen, sein ärgster Verfolger kommt auf 14 Treffer.

Der Club liegt nach 13 Spieltagen mit zwölf Siegen und nur einer Niederlage auf Rang eins der Landesliga. Die Verfolger SV Wanne und der Hombrucher SV folgen jedoch mit nur einem bzw. zwei Punkten Rückstand. Am kommenden Sonntag steht das Spitzenspiel zwischen Türkspor und Hombruch an.

Kontakt über einen Weltmeister

Den Kontakt zwischen Türkspor und Reichwein hatte im Sommer 2020 Kevin Großkreutz hergestellt. Der Weltmeister und der Ex-Preuße kannten sich aus der gemeinsamen Zeit beim KFC Uerdingen.

Großkreutz gab seinen Posten als Co-Trainer bei Türkspor aber bereits im September 2020 auf, spielt inzwischen für den TuS Bövinghausen in der Westfalenliga. Reichwein hingegen stürmt weiter für Türkspor - und das sehr erfolgreich.

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