1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Preussen-muenster
  6. >
  7. Preußens U17 erleidet gegen den Vorletzten einen schweren Rückschlag

  8. >

Fußball: B-Junioren-Bundesliga

Preußens U17 erleidet gegen den Vorletzten einen schweren Rückschlag

Münster

Jetzt wird es ganz hart im Rennen um den Klassenerhalt für die U 17 von Preußen Münster. Gegen den Vorletzten SF Siegen, der bisher zehn von elf Partien verloren hatte, kassierte die Jungadler zu Hause eine 2:3-Schlappe. Das rettende Ufer ist aber weiter nur einen Punkt entfernt.

Von Michael Schulte

Amour Nnokoson (r.) kommt hier gegen den Siegener Tom Gutsch einen Schritt zu spät. Foto: Wilfried Hiegemann

Vor ihrem Führungstor hatten sie eine brenzlige Situation zu überstehen, nach dem Ausgleich hatten sie es sehr eilig, aber am Ende war alles zu spät. Die U-17-Junioren von Preußen Münster wollten einen Schritt in die richtige Richtung tun, aber nach dem 2:3 (1:1) gegen die SF Siegen muss der Bundesligist aber mehr denn je um den Klassenerhalt bangen.

Trainer Moritz Glasbrenner war Sportsmann genug, um zuallererst dem Vorletzten zu gratulieren. „Siegen hat den Matchplan voll erfüllt. Glückwunsch für eine sehr engagierte Leistung.“ Und da war er auch schon bei seinem Team, dem er Defizite in allen Teilen attestierte. „Im Spiel nach vorn mit technischen Fehlern, im Spiel nach hinten ohne den nötigen Zugriff.“ Ballannahme, Zuspiel, Wachheit, Zweikampfverhalten – alles ausbaufähig. Und in Sachen Motivation hätte er sich ebenfalls einen Tick mehr vorstellen können. Dabei wussten doch alle, worum es geht. Denn Preußen steht auf dem ersten Abstiegsplatz.

Glasbrenner: „Wir haben noch drei Spiele“

Nach 20 Minuten klärte Christopher Goerler in höchster Not auf der Linie, als Siegens Younes El Ayouchi aus vier Metern frei zum Schuss kam. Mit etwas Verzögerung gelang den Gastgebern quasi im Gegenzug das 1:0 durch Mustafa Ristaqi (22.). Doch das Tor stachelte den Ehrgeiz des Gastes an. Siegen belohnte sich mit dem Ausgleich drei Minuten vor der Pause, als Kapitän Hassan El Chaabi nicht unhaltbar per Kopf traf.

Als derselbe Spieler auf 1:2 stellte (47.), machte sich Unmut breit. Erst recht, als wenig später Torjäger Amour Nnokoson zweimal freistehend vergab. Nur gut, dass Damian Truckenbrod nach der Ausgleich gelang. Auch er war frei durch, scheiterte zunächst, versenkte aber den Abpraller per Kopf (61.). Nun wollten die Preußen mehr und drückten auf die Tube. Aber der Schuss ging nach hinten los und kam von Luke Janzen (65.). Eine gewaltige Schlussoffensive kam nicht mehr von den Hausherren. „Wir wussten, dass wir nach zahlreichen Abgängen vor einer schwierigen Saison stehen. Diesmal ist uns auch noch die Innenverteidigung wegen Krankheit ausgefallen. Aber wir haben noch drei Spiele, in denen wir alles geben werden“, sagte Glasbrenner.

SCP: Hoppenheit – Nattefort (58. Rehers), Sahin, Goerler, Varelmann – Zimmermann (58. Novokreshchenov), Scharlau (46. Hilligloh), Makkar, Truckenbrod – Rustaqi (46. Krimphoff), Nnokoson

Startseite