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Fußball: Regionalliga West

Bestmarke für die Preußen, zwei Mitfavoriten straucheln

Münster

Nirgendwo war in der Regionalliga West am Wochenende so viel los wie an der Hammer Straße. Die 6929 Besucher, die Preußen Münster gegen Wattenscheid begrüßte, waren der mit Abstand beste Zuspruch. Zwei Mitfavoriten strauchelten gar direkt am ersten Spieltag.

Von Alexander Heflik

Freundlicher Gruß ins Publikum Foto: Jürgen Peperhowe

Der erste Spieltag hatte es in der Regionalliga gleich in sich. Denn mit dem Wuppertaler SV (1:2 gegen RW Ahlen) und Fortuna Köln (0:1 gegen SV Lippstadt) erwischte es gleich zwei vermeintliche Top-Teams.

WSV-Sportchef Stephan Küsters wollte die Niederlage gegen wieder einmal kampfstarke Ahlener nicht als Ausrutscher werten, vielmehr in den Kontext von zuletzt zwei unerquicklichen Testspielen einreihen. Ihm fehlt aktuell das Feuer, der Teamspirit beim WSV. Vor dem Punktspiel bei Aufsteiger SG Wattenscheid 09 werde Trainer Björn Mehnert im Training „anziehen“.

Kölns Demaj verletzt  sich schwer

Auch Fortuna patzte im Südstadion vor 1850 Zuschauern und verlor mit 0:1 gegen den SV Lippstadt. Zudem zog sich Leon Demaj in der Schlussminute eine schwere Knieverletzung zu und fällt lange aus. Kölns viel gelobte Offensive traf nicht, ein erster Rückschlag.

Wie erwartet übernahm Preußen Münster in der Zuschauer-Rangliste die Führungsposition mit 6929 Besuchern. Aber auch RW Oberhausen freute sich über 5280 Gäste beim 2:1-Heimsieg im Freitagsmatch gegen Alemannia Aachen. Wuppertal (2626) und Fortuna Köln (1850) waren die beiden restlichen Clubs mit vierstelligen Zahlen zum Auftakt. Insgesamt 20 243 Zuschauer sahen die neun Partien, was einem Schnitt von 2249 entsprach. Klar wurde, dass der SCP – vermutlich mit Aachen – das Zeug zum Krösus hat.

Bester Regionalligist in den DFB-Pokal

Ein doppelte Chance bietet sich Preußen dabei, die erste Hauptrunde im DFB-Pokal im August 2023 zu erreichen. Da der FLVW zwei Plätze vergibt, geht der erste an den Gewinner des Westfalenpokals und der zweite an den bestplatzierten Regionalligisten aus dem Verband am Ende der Saison. Nach der Spielzeit 2023/24 wird der Platz im DFB-Pokal wieder an den bestplatzierten Oberligisten aus Westfalen vergeben – die Regionalligisten gehen dann wie 2021/22 leer aus.

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