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Fußball: Regionalliga West

Es ist Zeit, dass was rotiert beim SC Preußen Münster

Münster

Hat der SC Preußen Münster die Niederlage in Essen verdaut? Am Mittwoch kommt es zum Duell mit dem SC Wiedenbrück. Vor 2772 Zuschauern, die dürfen rein ins Stadion. Das steht seit Dienstag fest. Die Stadt gab grünes Licht. Nach dem Vorverkaufsstart am Dienstag um 16 Uhr waren nach 90 Minuten 500 von 1700 zusätzlich - nur online - verfügbaren Karten bereits verkauft. 

Alexander Heflik

Voller Einsatz: Joshua Holtby (links), hier im Zweikampf mit dem Essener Alexander Hahn. Foto: Jürgen Peperhowe

Ein Blick zurück war gestattet. Sascha Hildmann hatte nicht wirklich mit der Niederlage von Essen abgeschlossen. Konserviert, archiviert, paraphiert, nummeriert und gespeichert – spätestens beim Rückspiel um den 13. März 2021 wird er das wieder rauskramen. Dieses 0:1, nach Hildmanns Ansicht mit einem Treffer aus abseitsverdächtiger Position garniert, gilt es nicht erst dann, sondern am besten schon mit dem Heimspiel am Mittwoch gegen den SC Wiedenbrück (Anstoß 19.30 Uhr) zu verarbeiten. „100 Prozent Einstellung und Wille sind bei jedem meiner Spieler da. Aber jeder muss an 100 Prozent seines Leistungsvermögens ran.“

Unter anderem müssen die Preußen wesentlich mehr Gift und Galle mit ihrem Auftreten versprühen, wenn sie in der Regionalliga ganz vorne mitmischen wollen. Mit Wiedenbrück kommt ein Aufsteiger, der zwar schon fünf Mal remis gespielt, aber auch erst eine Partie verloren hat. Unangenehm könnte das werden, glaubt auch Hildmann: „Wiedenbrück spielt ein mutiges 4-3-3.“ Was nichts anderes bedeutet, als das der Aufsteiger hoch verteidigt, viel Pressing spielt sowie durch und durch respektlos ist.

Personelle Wechseloptionen

Beim SCP dürfte es dabei die eine oder andere Änderung geben. In der Mitte der englischen Woche bietet sich förmlich Nicolai Remberg an für einen Startelf-Einsatz, Joel Grodowski könnte eine Pause gebrauchen, zumal am Samstag das Auswärtsspiel in Bonn auf dem Programm steht.

Da zudem Offensivkraft Osman Atilgan (Oberschenkel) angeschlagen ist, rangeln Justin Möbius und Ousman Touray um einen Platz. „Wir haben die Möglichkeiten schon, rotieren zu können“, meint Hildmann.

Während Jules Schwadorf (Aufbauprogramm) ausfällt, ist Neuzugang William Møller noch „vier bis sechs Wochen“ von einer kadertauglichen Verfassung entfernt. Verteidiger Roshon van Eijma soll zudem zunächst Praxis in der Reserve sammeln.

  • Mögliche Aufstellung des SCP: Schulze Niehues – Langlitz, Scherder, Hoffmeier, Heidemann – Daube, Klann – Schauerte, Holtby, Touray (Möbius) – Remberg (Zahn)
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