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Fußball: 3. Liga/2. Bundesliga

Schlechte Nachrichten für die Ex-Preußen Klingenburg und Warschewski

Münster

Neuigkeiten von RW Essen und dem 1. FC Kaiserslautern: Für die ehemaligen Preußen-Spieler Tobias Warschewski und René Klingenburg fing das neue Jahr denkbar schlecht an. Was passiert ist und wie es nun weitergehen soll.

Von Jonas Austermann

Tobias Warschewski (links) trug im Testspiel gegen den SC Paderborn bereits das Trikot von RW Essen, einen Vertrag beim Drittligisten erhält der Ex-Spieler von Preußen Münster aber nicht. Foto: Imago/Markus Endberg

Wenig Erbauliches für zwei Fußballer mit Vergangenheit bei Preußen Münster: Tobias Warschewski (24) und René Klingenburg (29) müssen sich neue Clubs suchen.

Angreifer Warschewski, der zuletzt für den FC Edmonton in der Canadian Premier League aktiv war, hatte seit dem 8. Dezember bei Drittligist RW Essen mittrainiert – und gleich im ersten Test gegen den Zweitligisten SC Paderborn aus 40 Metern getroffen.

Nun aber haben sich die Verantwortlichen in Essen gegen eine Verpflichtung von Warschewski entschieden. „Reviersport“ zitiert Sportchef Jörn Nowak wie folgt: „Tobias hat einen guten Eindruck hinterlassen, aber wir haben entschieden, ihn nicht zu verpflichten. Die derzeitige Besetzung im Kader ist auf dieser Position gut. Für den Moment macht eine Verpflichtung daher keinen Sinn.“

Hintergrund ist, dass mit Simon Engelmann, Luca Wollschläger und Ron Berlinski bereits drei Angreifer vom Typ Mittelstürmer im Essener Aufgebot stehen.

Wechselt Klingenburg nach München?

Auch für René Klingenburg, der in der Saison 2018/2019 auf 36 Pflichtspiele (neun Tore) für die Preußen kam, gab es jüngst unerfreuliche Nachrichten. Zweitligist 1. FC Kaiserslautern sortierte vor der Abreise ins Türkei-Trainingslager gleich ein Quartett aus – dazu zählte auch Mittelfeldmann Klingenburg.

Neben dem Ex-Preußen ereilte Maximilian Hippe, Anas Bakhat und Muhammed Kiprit dasselbe Schicksal. Trainer Dirk Schuster erklärte: „Die Einsatzzeiten für alle vier waren in der Hinrunde sehr dürftig. Das war auch unbefriedigend für die Spieler. Dementsprechend haben wir ihnen nahegelegt, möglicherweise einen Neuanfang bei einem anderen Club zu suchen.“

René Klingenburg darf den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern verlassen. Zieht es ihn nun zum TSV 1860 München?  Foto: Imago/Lobeca

Solange Kaiserslautern in Belek weilt – also bis zum 11. Januar – soll das Quartett sich nach neuen Vereinen umschauen dürfen. „Wir wollen nach Möglichkeit einen Konsens finden, dass sie ihre Karriere bei einem anderen Club fortführen können, wo sie mehr Einsatzzeiten bekommen“, erklärte Schuster.

Der FCK-Coach offenbarte zudem, dass bereits „ein, zwei Anfragen von anderen Vereinen“ vorliegen würden. Laut „Bild“ ist der Drittligist TSV 1860 München an Klingenburg interessiert.

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