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Fußball: Regionalliga West

Ghindovean meckert und fliegt: „Dafür kriegt er auf den Deckel“

Münster

Die Laune von Preußen-Trainer Sascha Hildmann hielt sich am Samstag in Grenzen – und das hatte nicht nur mit der 1:2-Niederlage gegen Heracles Almelo zu tun. SCP-Profi Darius Ghindovean sah die Gelb-Rote Karte. Das nervte Hildmann genau so, wie die Leistung des Schiedsrichters.

Von Alexander Heflik

Trainer Sascha Hildmann (r.) hatte nach dem Spiel Redebedarf mit Darius Ghindovean (l.). Foto: Johannes Oetz

Das gefiel Trainer Sascha Hildmann gar nicht. Zum einen die Leistung des Unparteiischen Yannik Rupert vom SC Husen-Kurl, immerhin seit einem Jahr auch in der Regionalliga tätig. „Das war ein Paradebeispiel dafür, wie ein Schiedsrichter ein Spiel kaputt macht“, sagte Hildmann.

Almelo brachte zunächst eine gewisse Härte in die Zweikämpfe, vielleicht etwas zu intensiv für ein Testspiel. Es dauerte, ehe die Preußen beim Gerangel auf Augenhöhe mitmachten. Vermutlich hätte der Referee, immerhin erprobt in zwölf Regionalliga-Partien mit erst 22 Jahren, das früher unterbinden können und müssen.

„Dafür kriegt Darius einen auf den Deckel“

Zum anderen war da noch die Ampelkarte für Darius Ghindovean. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte vor der Pause eine starke Partie gespielt. Aber nach einem Zweikampf in der 52. Minute, als er foulte, musste er dem Schiedsrichter noch ein paar aus seiner Sicht passende Worte sagen. Dafür sah Ghindovean die Ampelkarte. Was letztlich für das letzte Testspiel gegen den SC Spelle-Venhaus oder auch den Meisterschaftsauftakt ohne Folgen bleiben wird.

Aber folgenlos bleibt so ein Auftreten nicht bei Hildmann. Er habe den Spieler in der Pause noch darauf hingewiesen, eben nicht alle Entscheidungen zu kommentieren. Und: „Dafür kriegt Darius einen auf den Deckel.“ Wie, das wollte der Coach nicht sagen.

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