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Fußball: Regionalliga West

Herkules-Aufgabe für einen Novizen: Mutig und ungewöhnlich

Der ehemalige Bundesliga-Profi Peter Niemeyer ist neuer Sportdirektor des Drittliga-Absteigers SC Preußen Münster. Der 36-Jährige erhielt einen Vertrag über drei Jahre. Eine mutige Entscheidung für den Neubeginn in der Regionalliga. Ein Kommentar.

Ansgar Griebel

Peter Niemeyer ist neuer Sportdirektor von Preußen Münster Foto: SCP

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Es darf bezweifelt werden, dass Hermann Hesse bei diesen Zeilen den Fußball im Sinne hatte – und ganz sicher nicht den Neuanfang des SC Preußen Münster in der Regionalliga. Ein wenig Zauberkraft dürfte in diesem Zusammenhang dennoch nicht schaden, schließlich geht es darum, mit viertklassigem Etat binnen kürzester Zeit einen drittklassigen Kader zusammenbekommen.

Den braucht es, um ernsthaft um den (Wieder-)Aufstieg mitspielen zu können. Eine Herkulesaufgabe für den neuen Mann am Preußenruder, der erstmals in Hauptverantwortung einen Verein führen darf. Beim SC Preußen spielt man auf Zeit: Drei Jahre läuft der Vertrag des 36-Jährigen, das ist ebenso mutig wie ungewöhnlich, aber ganz im Sinne von Hermann Hesse: „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“

Also gute Reise, Peter Niemeyer: Mit viel Engagement und Glück kann diesem Anfang dann vielleicht wirklich ein Zauber innewohnen...

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