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Fußball: Westfalenpokal

Nummer drei bei den Preußen: Auch Thiel in Quarantäne?

Münster

Hoffentlich brennt da nichts an: In Sachen Corona sind die Preußen schneller als der Advent: Erst eins, dann zwei – jetzt drei: Nach Julian Schauerte und Marko Dedovic muss nun auch Marvin Thiel fürchten, dass er in die 14-tägige Corona-Quarantäne muss. Schnelltest positiv – jetzt muss der PCR-Test Klarheit bringen.

Von Thomas Rellmann

Außenbahnspieler Marvin Thiel spielt seit dem Sommer in Münster. Im Westfalenpokal gegen Erkenschwick kam er nicht zum Einsatz.  Foto: Jürgen Peperhowe (Archiv)

Die ersten Corona-Fälle seit Pandemiebeginn waren in den vergangenen Tagen natürlich ein größeres Thema bei den Preußen. Julian Schauerte und Marko Dedovic fehlen sicher noch bis zur Winterpause, doch auch bei Marvin Thiel fiel ein Schnelltest nun positiv aus. „Natürlich ist es eine blöde Situation. Aber wir sind alle sensibilisiert, wissen, dass wir die Kontakte minimieren sollten“, sagte Trainer Sascha Hildmann – und hofft natürlich inständig, dass es keine weiteren Betroffenen im Kader gibt.

Gegen Erkenschwick ließ sich am Mittwochabend der eine oder andere Ausfall gut auffangen, auch wenn es erst in der zweiten Hälfte deutlich wurde. „Wir haben gut angefangen, schnell das 1:0 gemacht, uns aber dann sehr schwer getan“, räumte Luke Hemmerich ein, der auf der rechten Seite ordentlich Betrieb machte und auch die Führung vorbereitete. „Wir hatten zu viele leichte Fehler im Aufbau, der Gegner stand auch gut“, sagte er.

Hildmann lobt den Gegner

Den Westfalenligisten hatte auch der Coach auf einem guten Level gesehen. „Es war aber auch deshalb ein gutes Spiel für uns. Wir hatten wieder die Möglichkeit, gegen eine tief stehende und massiert verteidigende Mannschaft an uns zu arbeiten. Denn es war nicht einfach, Lücken zu finden.“ Ähnliche Ausgangslagen gibt es auch in der Regionalliga immer wieder. „Insofern konnten wir unsere Prozesse und Abläufe weiter verbessern“, so Hildmann. Kritische Worte vermied der 49-Jährige. „Vielleicht haben wir wieder das eine oder andere Tor zu wenig gemacht, aber es war doch ein souveräner Sieg, wir waren gerade in der zweiten Halbzeit klar überlegen.“ Unbestritten.

Hauptsache weiter

Simon Scherder, der als Routinier im Abwehrzentrum den leicht angeschlagenen Robin Ziegele vertrat, sah es ganz pragmatisch: „Das Wichtigste ist, dass wir weitergekommen sind. In der ersten Halbzeit hatten wir einige Flüchtigkeitsfehler drin und haben die Erkenschwicker einige Male zum Kontern eingeladen, ohne dass sie richtig dicke Chancen hatten. Nach der Pause wurden sie etwas müder, wir konzentrierter. Da haben sich Räume ergeben.“ Die der SCP gut nutzte.

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