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Fußball: Regionalliga West

Offensivspektakel für die Fans: Preußen Münster erwartet RW Oberhausen

Münster

Endlich: 500 Zuschauer dürfen den Saison-Showdown von Preußen Münster gegen RW Oberhausen am Mittwoch live verfolgen. Es geht steil auf die Zielgerade einer langen Spielzeit. Nach dem letzten Heimspiel steht noch das Endspiel im Westfalenpokal in Verl gegen Lotte an, dann der finale Akt auf Schalke.

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Top-Vorbereiter und Top-Vollstrecker wollen den 500 Zuschauern im Preußenstadion ein Offensivspektakel präsentieren: Alexander Langlitz (l.) und Joshua Holtby Foto: Jürgen Peperhowe

MünsterNummer 39 – und das Ende ist in Sicht. Der SC Preußen Münster steuert dem Finale einer außerordentlichen Spielzeit entgegen: An diesem Mittwoch steht das letzte Heimspiel gegen RW Oberhausen an, am Samstag das Finale im Westfalenpokal in Verl gegen die Sportfreunde aus Lotte und eine Woche später der Zapfenstreich bei den Amateuren des FC Schalke 04. „Und wenn wir die Freundschaftsspiele mitzählen, müssten das dann so um die 55 Spiele gewesen sein“, kalkuliert Trainer Sascha Hildmann über den Daumen, „und das alles seit August.“ Kein Zweifel, der 49-Jährige wird froh sein, diese Rosskur hinter sich zu haben – aber genug hat er davon noch lange nicht. „Ich bin auch Fußball-Fan und freue mich über jedes Spiel“ – aktuell zudem darüber, dass 500 Zuschauer zum guten Abschluss noch einmal eine Idee von Stadionatmosphäre ins Preußen-Stadion zurückbringen. „Das freut mich riesig, auch, wenn es eben nur 500 sind. Das ist so, so, so viel besser, als keiner. Vor vier Wochen hätte ich mir nicht träumen lassen, dass das in dieser Spielzeit überhaupt noch möglich ist.“

Dass die Auserwählten auf der Tribüne auf ihre Kosten kommen werden, daran lässt der Chefcoach keinen Zweifel. „Das wird ein offensives Spiel ohne taktische Fesseln. Das wird Spaß machen.“ Für die eigene Elf zumindest legt Hildmann beide Hände ins Feuer. „Die muss ich nicht scharfmachen, die wollen unbedingt. Es macht Spaß mit dieser Mannschaft zu arbeiten.“ Vier Tage nach dem starken Debüt einer Truppe, „die vorher noch nie so zusammengespielt hat“ und die in Mönchengladbach mehr als nur gute Ansätze zu bieten hatte, soll vor Zuschauern am Mittwoch (19.30 Uhr) wieder eine Best-of-Auswahl auf dem Platz stehen – weitgehend die Mannschaft, die am Samstag in Verl die Saison auch noch mit einem Titel krönen soll. „Die Chance, einen Titel zu gewinnen, hat man nicht oft. Das ist für jeden Fußballer etwas ganz Besonderes. Auch schon eine Meisterschaft in der Bezirksliga – und der Westfalenpokal ist da noch mal eine Nummer drüber. Natürlich sind da alle heiß.“

Joel Grodowski ist erst am Dienstag wieder ins Training eingestiegen und hofft auf einen Einsatz frühestens am Samstag, Keeper Max Schulze Niehues wird diese Spielzeit wohl in der Reha ausklingen lassen. Eine offizielle Verabschiedung für die scheidenden Spielern ist am Mittwoch nicht geplant, obwohl für Applaus von den Rängen gesorgt wäre – das sieht die SCP-DNA nicht vor: Auch nach 39 Spielen wird nicht nachgelassen, es bleibt noch was zu tun ...

Preußen: Dedovic – Schauerte, Scherder, Hoffmeier, Heidemann – Daube, Holtby – Langlitz, Remberg, Bindemann – Wegkamp

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