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Fußball: B-Junioren-Bundesliga

Preußen-Geduld zahlt sich auch gegen Hennef aus

Münster

Die U 17 von Preußen Münster bleibt eine Heimmacht. Auch gegen den FC Hennef 05 gewannen die Jungadler und zementierten damit ihre hervorragende Tabellenlage. Beim 4:1 gab es allerdings phasenweise deutliche Gegenwehr.

Von Thomas Austermann

Arbnor Hoti (l.), hier gegen den Hennefer Melih Yilmaz, gestattete dem Gegner den Ausgleich, traf aber später selbst per Elfmeter. Foto: Peter Leßmann

Nach Monaten der Rasen-Abstinenz fühlten sich die U-17-Junioren des SC Preußen im Coerder Waldstadion mit der Zeit pudelwohl und verliehen nach personellen Umstellungen ihrem Offensivspiel gewitzte Qualität. Bis zum 4:1 (1:0) über den wehrhaften FC Hennef 05. Sechs von sieben Heimspielen hat der Bundesligist nun gewonnen.

Lütkefels macht den Rasen fit

In Coerde sorgt der Teutonia-Vorsitzende Richard Lütkefels als zuverlässiger Rasen-Kümmerer seit etlichen Jahren für Top-Bedingungen – auch jetzt wählte er die richtige Mischung aus Ruhe und nachhaltiger Pflege fürs Grün. Darauf standen die Gewinner nach Abpfiff, als Moritz Glasbrenner sie rief. „Eigentlich kommt es uns entgegen, wenn wir das Spiel machen dürfen. In unserer emotionalen Mannschaft haben sich manche runterziehen lassen, weil es zunächst nicht so lief. Mit den Wechseln haben wir unser Spiel belebt“, sagte der Trainer und war stolz, dass wieder einmal Lösungen gefunden wurden.

Gündogdu und Varelmann aus der U 16

Die aktivere Elf sorgte für Szenen. Der emsige U-16-Stürmer Emre Gündogdu hatte es schwer gegen die massive wie sorgfältige Gäste-Abwehr. Der Westfalenliga-Torjäger nahm den Platz von Torjäger Benedikt Fallbrock (Oberschenkelverletzung) ein. Mit Außenverteidiger Niklas Varelmann spielte ein zweiter U-16-Akteur mit. Da die Preußen oft den Weg über die Mittelachse suchten und kaum durch oder hinter die Kette kamen, blieb vieles zäh. Bis Suat Fajic einen starken Pass durchsteckte auf den Torschützen Felix Boldin (27.). Hennefs unablässig rackernder Stürmer Fabian Ernst klaute Abwehrmann Arbnor Hoti den Ball, als der nicht zum ersten Mal zum waghalsigen Dribbling im Aufbau ansetzte – Ernst lief durch und nutzte die Flanke (44.).

Hoti als Antreiber

Glasbrenner wechselte und stellte um. Mit Abidin-Yigit Kaya kam ein sattelfester Innenverteidiger an die Seite des stets konzentrierten Ben Kronenberg. Hoti spielte den offensiven Antreiber. Ben Wolf kam als Stürmer. Weil Fajic, der wiederholt mit Ball am Fuß zu eigensinnig agierte, regelwidrig gestoppt wurde, gab es den Elfer, den Hoti souverän nutzte (62.). Hennef blieb laufstark, war aber nun anfällig. Christian Rosing bediente mit einer idealen Hereingabe Wolf, der volley abnahm (68.) – und beim Nachspielzeit-Konter auf Vorarbeit von Rosing auch das 4:1 machte.

SCP: Schuepphaus – Katko, Hoti, Kronenberg, Varelmann (55. Atik) – Häusler, Rosing – Papenfort, Fajic (77. Begovac), Boldin (50. Kaya) – Gündogdu (55. Wolf)

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