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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Kader fast komplett: Nur Frenkert-Ausfall macht Sorgen

Münster

Nahezu komplett ist das Aufgebot des SC Preußen Münster für die neue Saison 2022/23 in der Regionalliga West, die bereits in gut drei Wochen beginnt. Fraglich ist unter anderem noch, wie der Verein auf den Langzeitverletzten Lukas Frenkert reagiert – der 21-Jährige gilt als Allweckwaffe in der Defensive.

Von Alexander Heflik

War bereits gegen Borussia Dortmund II im Einsatz für die Preußen: Angreifer Andrew Wooten (links) Foto: Sebastian Sanders

Dann ging doch alles ganz schnell und flott. Der SC Preußen Münster hat sein Aufgebot für die erneute Mission „Aufstieg in die 3. Liga“ praktisch stehen. Mit Marc Lorenz, dem Heimkehrer vom Zweitligisten Karlsruher SC, sowie Andrew Wooten, dem vom Drittligisten VfL Osnabrück gekommenen Angreifer, hat der SCP dann doch entscheidend zugelangt auf dem Transfermarkt.

Nach drei Testpartien, die Begegnung beim MSV Duisburg tickert unsere Zeitung am Freitagabend ab 18 Uhr live, sind die ersten Eindrücke positiv. Gegen die unterklassigen Teams Bad Bentheim (8:0) und den Regionalliga-Absteiger KFC Uerdingen (6:0) gab es klare Siege, gegen Drittligist Borussia Dortmund II ein beachtliches 1:1.

Frenkert bleibt der Pechvogel

Trainer Sascha Hildmann und Sportchef Peter Niemeyer könnten frohlocken, wäre da nicht die Personalie Lukas Frenkert. Der 21 Jahre alte Abwehrspieler verfügt nicht nur über einen weiten Einwurf, eine Art Standardwaffe im Spielsystem von Hildmann, sondern auch über die Fähigkeit, sowohl als Rechts- wie auch als Linksverteidiger eingesetzt werden zu können. Nach seinem halbjährigen Intermezzo bei Schalke 04 kehrte Frenkert im Winter zurück an die Hammer Straße. Nach einem vielversprechenden Start, zog er sich eine langwierige Schulterverletzung zu. Nun erwischte es Frenkert gegen Uerdingen, nach einer Fraktur im Sprunggelenk wurde er bereits operiert, dürfte aber erneut für drei Monate ausfallen.

So ist der Stand bei den Preußen Foto:

Keine Alternative für Lorenz und Langlitz

Und hier beginnt die Problematik für Niemeyer und Hildmann. Frenkert sollte die Platzhirsche Alexander Langlitz (rechts) und Marc Lorenz (links) unter Druck setzen, Konkurrenzkampf. Nun müssen Langlitz und Lorenz fast schon in Watte gepackt werden, es fehlen nach Frenkerts Ausfall die Alternativen. Marius Mause könnte das zumindest auf der rechten Seite kompensieren. Auf der linken Seite fehlt ein Backup, weil Jannik Borgmann (RW Ahlen) oder Marvin Thiel (VfL Lübeck) den Verein verlassen haben.

Noch Tests gegen Almelo und Spelle-Venhaus

Weder Hildmann noch Niemeyer beklagen sich, guter Rat ist dennoch teuer. Noch teurer wäre ein weiterer Transfer. Die noch ausstehenden Testspiele werden bereits zeigen, inwieweit auf den defensiven Außenbahnen noch Bedarf besteht oder nicht. Münster wird nach der Partie gegen Duisburg am nächsten Wochenende fast schon traditionell gegen Heracles Almelo in Billerbeck spielen, ehe beim Regionalligisten SC Spelle-Venhaus die Generalprobe für den Saisonstart folgt.

Dann wird es auch schon ernst für die Preußen, das Heimspiel gegen Wattenscheid (23.7.) ist die erste Aufgabe in der Regionalliga, die erste von insgesamt 34.

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