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Fußball: Regionalliga West

„Bedenklicher“ Trend: Bocholt entlässt Winking nach Preußen-Pleite

Münster

Die 0:5-Niederlage bei Preußen Münster war das letzte Spiel von Bocholts Trainer Jan Winking. Der Regionalliga-Aufsteiger hat sich am Montag vom 26-Jährigen getrennt.

Jan Winking ist nicht länger Trainer des Regionalliga-Aufsteigers 1. FC Bocholt. Foto: Imago/Deutzmann

Die erste Trainerentlassung der noch jungen Regionalliga-Saison ist perfekt - und Preußen Münster hat durchaus Anteil daran. Am Montag setzte der Aufsteiger 1. FC Bocholt seinen Coach Jan Winking (26) vor die Tür. Das 0:5 in Münster am Freitagabend war bereits die dritte Pleite für Bocholt, zuvor hatte der Club auch gegen Fortuna Düsseldorf II (1:2) und Mit-Aufsteiger 1. FC Düren (1:3) verloren.

Bocholts Präsident Ludger Triphaus erklärt: „Die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Wochen war sehr negativ und hat uns als Vereinsführung bedenklich gestimmt. Wir erhoffen uns, mit einem Trainerwechsel einen neuen Impuls zu setzen, den die Mannschaft jetzt braucht, um in der Regionalliga endlich zu punkten.“

Gleichwohl dankte Triphaus dem Ex-Coach Winking für „seine überragende Arbeit in den zwei Jahren bei uns“ und sagte weiter: „Durch sein erfolgreiches Wirken ist uns der lang ersehnte Regionalliga-Aufstieg gelungen, der in die traditionsreiche Geschichte des 1. FC Bocholt eingeht.“

Der 1. FC Bocholt hat noch keinen Nachfolger für Winking gefunden, daran soll in den kommenden Tagen "mit der nötigen Ruhe und Weitsicht" gearbeitet werden. Übergangsweise übernimmt der Sportliche Leiter und A-Lizenz-Inhaber Marcus John das Training. Dieser dürfte auch am Rand stehen, wenn Bocholt am Samstag (14 Uhr) den Wuppertaler SV empfängt.

Jan Winking, der jüngere Bruder von Ex-Preußen-Junior Tim, hatte in Bocholt im Mai 2020 übernommen. Im vergangenen Sommer schaffte er mit dem Verein den Sprung in die Regionalliga und verlor in seiner Amtszeit insgesamt nur sechs von 51 Partien - dass es drei davon zuletzt in Serie gab, wurde ihm zum Verhängnis.

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