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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Coach Hildmann: "Nächste Woche passiert was" - Keeper im Anflug?

Münster

Der Trainingsauftakt erfolgte noch mit etwas schmalerem Kader, doch Trainer Sascha Hildmann verspricht in Kürze Neuzugänge für Preußen Münster. Ein Keeper scheint schon auf dem Weg. Unterdessen hob der Coach die Entwicklung der internen Verstärkungen hervor.

Von Thomas Rellmann

Die Preußen-Spieler wie Lukas Frenkert (rechts) und Thomas Kok (2. von rechts) waren am Donnerstag gleich mal bei klassischen Stabilisations-Übungen wie der „Schubkarre“ gefordert. Foto: Sebastian Sanders

Die Mega-Kulisse ließ sich an diesem Fronleichnamstag noch nicht aktivieren. Doch die, die da waren, immerhin gut 300, spendeten beim Trainingsauftakt freundlichen Beifall für das Team, das zum Großteil noch aus Akteuren bestand, die das schmerzhafte Saisonfinale (Aufstieg und DFB-Pokal um Haaresbreite verpasst) miterlebt haben. Für die ganz große Aufbruchstimmung im Lager von Preußen Münster fehlten allerdings noch ein paar Neuzugänge. Na klar, im Umfeld wird eifrig diskutiert. Wer kommt noch? Wird es nicht langsam mal Zeit, weitere Kracher zur präsentieren? Doch die Verantwortlichen demonstrieren in diesem Punkt Gelassenheit.

Allen voran Sascha Hildmann. Der Trainer hätte natürlich zur ersten Einheit am liebsten den vollständigen Kader beisammen gehabt. „Optimal wäre das gewesen. Aber das ist Wunschdenken, gleich alle an Bord zu haben. Nächste Woche wird schon was passieren. Ich weiß zum Glück ja ein bisschen mehr“, sagte er.

Kommen müssen noch ein zweiter Keeper, ein Innen- und ein Rechtsverteidiger. Dazu sucht Sportchef Peter Niemeyer einen flexiblen Mann fürs Mittelfeldzentrum und hält die Augen nach Angreifern – Mittelstürmer oder Außen oder am besten vielseitig – offen. Fünf Verstärkungen sind schon noch zu erwarten.

Preußen "glauben fest" an Nachwuchs-Trio

Schon dabei war das intern aufgerückte Trio, bestehend aus Noah Kloth, Joel Amadi und Kevin Schacht. „Wir glauben fest an sie. Ich sehe da viel Potenzial und verspreche mir einiges“, sagte Hildmann. „Das ist der Preußen-Weg, und es ist eine tolle Leistung, dass die Jungs es in unseren Kader geschafft haben.“

Kommentar von
Thomas Rellmann

Torwart Matthias Bräuer (Jahrgang 2004) mischte fürs Erste mit und zeichnete sich gleich im ersten Trainingsspiel aus. Allerdings soll bereits der 1,96 Meter große gebürtige Westmünsterländer Roman Schabbing in den Startlöchern stehen. Er war in seinem ersten Seniorenjahr dritter Mann bei Drittligist MSV Duisburg, hatte dort aber mit einem Sehnenanriss zu kämpfen und war am Feiertag noch krank. Möglicherweise wird der 20-Jährige die Nummer zwei.

Hildmann: "Sollten nicht überheblich werden"

Mit Mika Keute (U 19) und Jano ter Horst (U 23) zeigten sich unter den 21 Spielern noch zwei weitere interne Talente. Deniz Bindemann drehte nach überstandener Corona-Infektion zur Vorsicht nur ein paar Runden, Dennis Daube (Reha nach Kreuzbandriss) fehlte noch. Gut 90 Minuten schickten Hildmann und seine Helfer die Kicker durch die Sonne, das war alles noch halbwegs entspannt.

Fuhrmann erweitert das Trainer-Team

„Kennenlernen, abtasten, integrieren – das steht jetzt als Erstes auf dem Programm“, sagte der Pfälzer, der sich wie die Zugänge Marc Lorenz und Niko Koulis auch Stadionsprecher Martin Kehrenberg für ein kurzes Interview stellte und verriet, dass er neben dem Wuppertaler SV, RW Oberhausen und Fortuna Köln auch Alemannia Aachen und die eine oder andere U 23 für das obere Drittel auf dem Zettel hat. „Alle anderen werden uns zum Top-Favoriten machen, aber wir sollten nicht überheblich werden.“

Die ersten Momentaufnahmen auf dem Stadionrasen ließen zumindest noch keine wirklichen Rückschlüsse zu. Lust strahlten alle aus, auch im Abschlussspiel „Zehn gegen zehn“ im 4-2-3-Format auf beiden Seiten. Dass Darius Ghindovean und Thomas Kok trafen und sich Youngster Bräuer mehrmals auszeichnete, war dabei nur eine Randnotiz.

Erstes Testspiel in
Bad Bentheim

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