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Fußball: B-Junioren-Bundesliga

Preußen-Torjäger Fallbrock feiert Premiere beim DFB

Münster

Die starken Leistungen von Benedikt Fallbrock für Preußen Münsters U17 sind auch beim DFB registriert worden: Der 16-Jährige durfte jüngst erstmals im Perspektivkader mitmischen - und berichtet von seinen Erfahrungen.

Von Jonas Austermann

Neuling im DFB-Dress: Preußens Benedikt Fallbrock mischte jüngst im Perspektivkader der deutschen U 17 mit. Foto: privat/Fallbrock

Im Fitnessstudio erreichte Benedikt Fallbrock am Freitagabend der entscheidende Anruf und tags darauf stand der Stürmer von Preußen Münsters U 17 bereits im DFB-Trikot auf dem Rasen – mit der Rückennummer 10. Der DFB in Person von Coach Christian Wörns hatte zum Lehrgang des Perspektivkaders in die Sportschule Wedau in Duisburg gerufen.

„Vor einem Jahr bin ich – übertrieben gesagt – noch in der Landesliga rumgeturnt, jetzt stand ich mit den Besten meines Jahrgangs auf dem Platz und habe das DFB-Trikot getragen. Das ist schon verrückt, eine echte Erfahrung“, sagt Fallbrock, der in der gerade abgelaufenen Spielzeit mit zehn Bundesliga-Toren auf sich aufmerksam gemacht hat.

Fallbrock: "Ich werde weiter beobachtet"

Schon die Tatsache, dass sein Name auf der Nachrückerliste des DFB stand, war für den 16-Jährigen eine Überraschung. Aber es kam noch besser: Weil ein anderer Spieler angeschlagen abreisen musste, rückte der Preußen-Knipser nach. Der U-17-Perspektivkader nahm bis Dienstag in Duisburg am Länderpokal der U 16 teil, gewann drei seiner vier Spiele. Fallbrock war nach der ersten Partie mittendrin, sammelte gegen Hessen, Berlin und Bayern insgesamt 80 Einsatzminuten. „So eine Chance bekommt man nicht oft im Leben“, meint Fallbrock, der sich ein bisschen ärgert, „dass mir ein Tor verwehrt geblieben ist“.

In puncto technischer Sauberkeit und Fokussierung lernte der Münsteraner in jedem Fall dazu. „Das war ein guter, nächster Schritt. Und ich habe gesehen: Ich bin noch lange nicht da, wo ich hin will“, sagt Fallbrock. Von Wörns, dem künftigen U-18-Trainer, gab’s schon Feedback. „Mir wurde gesagt, dass ich vieles gut gemacht habe und woran ich noch arbeiten muss. Ich werde auf jeden Fall weiter beobachtet“, sagt Fallbrock.

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