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Fußball: B-Junioren-Bundesliga

Druck bleibt groß: Nnokoson besorgt Preußen einen Punkt gegen Duisburg

Münster

Zwei Drittel der Serie sind gespielt und angesichts von nur noch fünf ausstehenden Bundesligapartien bleibt der Druck für die U 17 der Preußen groß. Am Samstag gab es einen Punkt gegen den MSV Duisburg – weil Amour Nnokoson erneut traf.

Von Thomas Austermann

MSV-Abwehrspieler Gabriel Sadlek wird gestört von SCP-Stürmer Amour Nnokoson (M.) und erwartet von Alec Nattefort. Foto: Thomas Austermann

Zwei Drittel dieser undankbar kurzen Serie sind gespielt und angesichts von nur noch fünf ausstehenden Bundesligapartien bleibt der Druck, nicht zu den fünf Absteigern zählen zu müssen, hoch für die U-17-Junioren des SC Preußen Münster. Oft verkrampft und selten gefährlich agierten sie beim 1:1 (0:1) gegen den MSV Duisburg, dessen Zweckmäßigkeit als Tagestugend beinahe zum Dreier gereicht hätte. Aber der SCP hat einen verlässlichen Toremacher.

Sportinternatsbewohner Amour Nnokoson sorgte per Kopf nach Freistoß für den Ausgleich (77.) und zeichnet sich für sieben der zwölf münsterischen Saisontreffer verantwortlich. Helle Freude aber kam auch beim oft gedoppelten Stürmer nicht auf. Duisburgs Kollektiv funktionierte nach Plan und zwang die Gastgeber ins Rätselraten. Erst als die Zebras Kraftdefizite offenbarten, sahen sich die Preußen zur Schlussoffensive aufgerufen. Auch in sechs Minuten Überzahl nach Gelb-Rot für den MSV-Torschützen Mahmud Sahintürk aber gab es keine Torszene mehr.

Preußen müssen „aggressive Mentalität“ entwickeln

Bevor der schnelle Mittelfeldspieler nach flacher Hereingabe von der mit Zakaria Anhari wirkungsvoll besetzten rechten MSV-Seite traf (7.), hatte Nnokoson das 1:0 auf dem Fuß, schloss aber wohl zu schnell ab. Es sollte für lange Zeit die beste Gelegenheit bleiben, denn Münster kam kaum dazu, wie vom robusten MSV gewollt das Spiel zu machen. „Der Gegner konzentrierte sich aufs Wesentliche aus seiner Sicht“, sagte SCP-Trainer Moritz Glasbrenner. „Wir haben uns schwer getan, technisch zu Lösungen zu kommen. Was dieser Punkt wert sein kann, erfahren wir später.“ Seine Elf müsse zulegen und „aggressive Mentalität“ entwickeln.

Diesbezüglich hatten die Gäste Vorteile, stifteten auch Unruhe, ohne zu großen Szenen zu kommen. Mit drei frischen Kräften hielten die Preußen nach dem Wechsel besser dagegen, aber der Weg in die Spitze war ein weiter. Die schnelle Reaktion des Torjägers nach dem ruhenden Ball sorgte wenigstens für den neunten Saisonpunkt.

SCP: Konradt – Nattefort, Bartsch, Goerler, Varelmann (46. Rehers) – Sahin, Scharlau – Hilligloh (46. Ott), Zimmermann (46. Metze), Truckenbrod – Nnokoson

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