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Fußball: Regionalliga West

Preußen melden erstmals Plus der KGaA – Einigung über Wensing-Ablöse

Münster

Zum ersten Mal seit ihrer Gründung für die ausgegliedert KGaA 2020/21 ein positives Ergebnis ein. Nach dem Abstieg vor zwei Jahren sanken die Erlöse für Preußen Münster erheblich, die Kader-Kosten reduzierten sich automatisch mit. Bei der Jahreshauptversammlung wurden noch die Zahlen der vorletzten Saison abgehandelt.

Von Thomas Rellmann

Preußen Münsters Finanzvorstand Hans-Jürgen Eidecker Foto: Sebastian Sanders

Längst sind die Zahlen der KGaA die entscheidenden in den Preußen-Bilanzen. Die vorgestellten Werte bezogen sich noch auf die Saison 2020/21, also die erste nach dem Abstieg. Sie sind also ein Jahr alt.

„Wegen der Geisterspiele war es eine Katastrophe“, sagte Geschäftsführer Bernhard Niewöhner. Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zur 3. Liga von gut 6,3 auf 2 Millionen Euro. „Wir haben es am Ende trotzdem gut gelöst“, sagte Niewöhner, der auch Einsparungen in der Verwaltung notierte, aber keine im Amateur- und Jugendfußball.

Der Personal-Etat für die Profis fiel im Vergleich zur 3. Liga deutlich schmaler aus (1,68 statt 2,78 Millionen Euro). Nach dem Kraftakt im Rennen um den Klassenerhalt mit 966 000 Euro Verlust ergab die Folgesaison ein Gesamtplus von 354 437 Euro – erstmals seit der Ausgliederung 2018.

DFB-Pokal bringt fast eine halbe Million

Das Eigenkapital (inklusive Rücklagen) wuchs marginal weiter auf 6 643 000 Euro, ein Gremien-Darlehen von 100 000 Euro wurde zusätzlich aufgenommen, die Verbindlichkeiten bei der Berufsgenossenschaft wurden auf 308 000 Euro halbiert. Die KGaA erhielt einen Kredit von 1,5 Millionen Euro von der Hausbank, um Rückstellungen und Altschulden zu bezahlen. „Das wird uns enorm weiterhelfen“, sagte Niewöhner. Aus Corona-Fördertöpfen flossen sehr wichtige 2,5 Millionen Euro an den SCP.

Zur Saison 2021/22: Die beiden DFB-Pokal-Runden brachten gut 465 000 Euro ein. Wobei der Löwenanteil (400 000 Euro) auf die zweite Partie entfiel. Für die laufende Serie deutete sich Ende April ein Überschuss von etwa 300 000 Euro an.

Der eingetragene Verein fuhr 2020/21 mit 56 800 Euro ein Minus ein, was mit fehlenden DFB-Zuschüssen nach dem Abstieg zu erklären ist. Das Eigenkapital ist mit 1,82 Millionen Euro kon­stant. Die KGaA-Beteiligung blieb bei 1,88 Millionen Euro. Das Gesamtvermögen, so Finanzvorstand Hans-Jürgen Eidecker, schrumpfte auf 1 902 993,78 Euro.

Einigung bei Ablöse für Jonathan Wensing

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