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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Zugang Koulis kommt nicht für die Bank – Ziegele geht

Münster

Niko Koulis soll die neue Bank in der Innenverteidigung von Preußen Münster werden. Der 23-Jährige hat seine Stärken im Zweikampf und im Aufbau. Damit könnte er auch den Weggang von Robin Ziegele wettmachen, der in die 3. Liga will.

Von Thomas Rellmann

Sofort mittendrin: Niko Koulis (r.) soll bei den Preußen im Abwehrzentrum eine Schlüsselrolle einnehmen. Foto: Sebastian Sanders

Auch wenn die Verantwortlichen noch zögerten, das endgültige Aus für Robin Ziegele final zu verkünden, steht fest, dass der 24-Jährige (25 Spiele, zwei Tore in der Vorsaison) nach einem Jahr wieder geht. Ihn zieht’s in die 3. Liga – damit ist der elfte Abgang notiert. Am Donnerstag beim Trainingsauftakt war keine Spur von ihm.

Mit Niko Koulis ist jedoch längst Ersatz an Bord. Der ­Innenverteidiger gibt sich selbstbewusst, von seinen Qualitäten sind Sportchef Peter Niemeyer und Trainer Sascha Hildmann überzeugt. „Kein Spieler kommt, um auf der Bank zu sitzen“, sagte er lächelnd. Wie Ziegele war der 23-Jährige in den vergangenen Jahren meist halbrechts in der Viererkette zu Hause, die andere Seite ist ihm aber auch vertraut. „Spieleröffnung und Zweikampf“ nennt er als seine Stärken, also das Grundrüstzeug für einen Abwehr­spieler. „Da bin ich ganz ordentlich, glaube ich.“

Ausbildung bei Hertha und Holstein

Bei Hertha BSC hat Koulis eine hervorragende Ausbildung genossen, bei Holstein Kiel konnte er diese fort­setzen. „Sehr oft“ habe er bei den Störchen im Profi-Kader ausgeholfen, auch im Training. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, auch wenn der Verein dann offen kommuniziert hat, dass ich mir einen anderen Club suchen soll. Aber das hat mit Preußen ja dann auch sehr gut funktioniert.“

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Das SCP-Plus bei den Verhandlungen war die Intensität der Bemühungen seitens Niemeyer und Hildmann. „Die Trainingsmöglichkeiten haben mich auch überzeugt. Das Niveau in der ersten ­Einheit war schon mal sehr hoch. Die Jungs können ­kicken“, so Koulis. Nun geht es auf Wohnungssuche. Nicht ganz unkompliziert. Münster und die neuen Kollegen lernt er gerade kennen. „Innenstadt und Hafen habe ich schon gesehen. Und die Mitspieler sind supernett, ich hatte schon einige richtig gute Gespräche mit ihnen.“

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