1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Preussen-muenster
  6. >
  7. Personalplanungen: Preußen Münster hat einige offene Planstellen zu besetzen

  8. >

Fußball: Regionalliga West

Personalplanungen: Preußen Münster hat einige offene Planstellen zu besetzen

Münster

Preußen Münster macht sich rar. Der Fußball-Regionalligist wird nicht im DFB-Pokal mitmischen und auch „nur“ 17 statt der zuletzt 19 Heimspiele bestreiten. Sportchef Peter Niemeyer arbeitet derweil unter Hochdruck am neuen Aufgebot – Innenverteidigier Robin Ziegele wird den Club wohl verlassen.

Von Alexander Heflik

Hat im Sommer einige Fragen zu klären: Preußen Münsters Sportdirektor Peter Niemeyer Foto: Jürgen Peperhowe

Nach der Saison ist vor der nächsten Spielzeit. Und da hat sich der SCP durch die Finalniederlage gegen den SV Rödinghausen am Samstag in eine schlechtere Ausgangsposition gebracht. Keine Zusatzeinnahme aus einem Erstrundenspiel im DFB-Pokal.

Auch der Westfalenpokal wird erst im Falle einer Endspielteilnahme zu einem Faktor für die Kassenführung. Zudem wird der SCP in der kommenden Saison „nur“ 17 Heimspiele bestreiten können, die Liga, die unter der Obhut des Westdeutschen Fußball-Verbandes steht, wird nach zwei „Corona-Spielzeiten“ wieder auf Normalmaß gestutzt. Zuvor umfasste die Regionalliga West in der Saison 2020/21 gleich 21 Mannschaften, in der abgelaufenen Spielzeit waren es dann immer noch 20 Teams.

Münster mit Top-Zuschauerwert

Der SCP verbuchte dabei einen Zuschauerschnitt von 5860 in der Regionalliga, 111 348 Menschen kamen allein zu den 19 Liga-Heimspielen. Hält Münster diesen zweithöchsten Schnitt aller 100 Regionalligisten, wäre das außergewöhnlich, zumal mit RW Essen der Spitzenreiter (178 651/9403 je Spiel) in die 3. Liga aufgestiegen ist.

Niewöhner: „Nicht nachlassen“

Aber natürlich schränkt das Verpassen des DFB-Pokals, rund 300 000 Euro weniger Gesamteinnahme, sowie zwei Heimspiele weniger mit rund 10 000 Zuschauern den Handlungsspielraum ein. Nur durch zusätzliche Sponsorengelder kann das aufgefangen werden. „Wir waren in den Planungen konservativ“, sagt SCP-Geschäftsführer Bernd Niewöhner. Das Aus im DFB-Pokal sei bitter für den Club, zwei Heimspiele weniger in der Liga wären eher zu verkraften. Niewöhner: „Die Mannschaft muss attraktiv bleiben und darf nicht nachlassen.“ Im Klartext: Wenn der SC Preußen auch in den neuen Saison an der Tabellenspitze mitmischt, würden das auch die Anhänger mit ihren Besuch der Heimspiele goutieren, glaubt Niewöhner.

Der aktuelle Stand im Preußen-Aufgebot. Foto:

Für Sportchef Peter Niemeyer wird es sowieso ein delikate, aber nicht unlösbare Aufgabe werden, das SCP-Aufgebot zu bestellen. Die Anzeichen verdichten sich dabei, dass der 25 Jahre alte Innenverteidiger Robin Ziegele nach 25 Regionalliga-Partien für den SCP (2 Tore) den Verein verlässt und in der 3. Liga andocken wird.

Die Regionalliga 2022/23

Startseite
ANZEIGE