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Fußball: Kommentar

Abwärtstrend der Preußen hat auch die Köpfe erreicht

Münster

Preußen Münster befindet sich in einer nicht ungefährlichen Lage, schreibt Redakteur Thomas Rellmann in seinem Kommentar. Die Wahrnehmung ist derzeit schlechter, als es die Tabelle besagt. Doch das hat durchaus berechtigte Gründe.

Trainer Sascha Hildmann spielte mit seinen Preußen nur 1:1 gegen den 1. FC Kaan-Marienborn. Foto: Jürgen Peperhowe

Bei Licht betrachtet ist das ja keine wirkliche Krise, in der sich die Preußen befinden. Immer noch steht Platz eins im Tableau, dazu die Option, den Vorsprung auf vier Zähler auszubauen. Für das große Saisonziel, den Aufstieg, waren es nur zwei Rückschläge. In Aachen und nun gegen Kaan-Marienborn.

Doch in die Wahrnehmung mischen sich auch der Pokal-Blackout in Erkenschwick und die 27 Minuten von Schalke (0:1). Das Gefühl war vor drei Wochen noch ein völlig anderes. Die Situation ist nicht ungefährlich. Einmal, weil die Konkurrenz Auftrieb bekommt und nicht mehr nur Rödinghausen heißt. Und zugleich, weil der leichte Abwärtstrend auch den Kopf erreicht.

Ob Münsters Stil dechiffriert ist, sei mal dahingestellt. Doch die Gegner haben sich inzwischen gut drauf eingestellt, schwer auszurechnen ist der Ansatz nicht. Daher bleibt die Fülle an Torszenen derzeit aus. Trotzdem muss die individuelle Qualität immer genügen. Zumeist tat sie das bisher ja auch. Und mit einem Sieg in Oberhausen kann die Welt schon wieder rosiger aussehen.

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