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Fußball: B-Junioren-Bundesliga

Meister Schalke knackt Preußens U 17 erst im letzten Angriff

Münster

Eine einzige Unachtsamkeit brachte Preußen Münsters U 17 gegen den FC Schalke 04 um den Punktgewinn. In der Offensive fehlte dem Team gegen den deutschen Meister die Entlastung, viel „die vollen PS noch in der Garage stehen“.

Von Jonas Austermann

Moritz Glasbrenner und die U 17 von Preußen Münster kassierten am ersten Spieltag der B-Junioren-Bundesliga eine späte Niederlage gegen den deutschen Meister FC Schalke 04. Foto: Wilfried Hiegemann

91 Minuten lang machte Preußen Münsters U 17 ihrem Ruf als Schalke-Schreck alle Ehre, bis die Gäste aus Gelsenkirchen in der zweiten Minute der Nachspielzeit doch noch zustachen und den Auftakt in der B-Junioren-Bundesliga mit 1:0 (0:0) gewannen. „Die Enttäuschung ist natürlich groß bei den Jungs – und das ist auch völlig okay so“, sagte Preußen-Coach Glasbrenner. „Aber wir haben Schalke die Stirn geboten und bis auf die allerletzte Szene fehlerfrei verteidigt.“

In der Vorsaison – noch bevor S04 sich den deutschen Meistertitel im U-17-Bereich gesichert hatte – waren es die Jungadler gewesen, die den Königsblauen die einzige Pleite der gesamten Saison zugefügt hatten. „Wir waren auch heute nah dran an einem Punktgewinn“, meinte Glasbrenner.

Weil mit Amour Nnokoson (SV Sandhausen), Kiril Novokreshchenov, Daniil Golovachev (beide Shakhtar Donetsk) und Mieszko Szczerbiak (Miedz Legnica) vier Neue für die Flügel und das Sturmzentrum noch nicht spielberechtigt waren, fehlte den Preußen offensiv die Entlastung. „Wir haben zu wenig kreiert und zu schnell die Bälle verloren“, sagte Münsters Coach.

Glasbrenner: „Ich hoffe, dass sich das bald ändert“

Schalke bestimmte am Sonntagmorgen in Coerde das Geschehen, ohne allerdings zu großen Torchancen zu kommen. Die gefährlichen Szenen gehörten den Gastgebern: Damian Truckenbrod in Hälfte eins, Kapitän Dicle Sahin und Tim Hilligloh in Abschnitt zwei vergaben sie aber.

Und dann folgte der letzte Schalker Angriff. Die Preußen bekamen auf dem Flügel keinen Zugriff, ließen die Flanke zu. Im Zentrum nutzte Edion Gashi eine Gäste-Überzahl und traf zum Sieg (90.+2). Glasbrenner meinte: „Wir müssen aus diesem Fehler lernen. Andererseits muss ich die Jungs in Schutz nehmen, weil wir nicht unsere vollen PS auf den Platz bringen konnten. Die stehen derzeit noch in der Garage – und ich hoffe, dass sich das bald ändert.“

SCP: Hoppenheit – Nattefort, Bartsch, Töws (82. Rehers), Goerler (46. Tyrell) – Hilligloh, Sahin, Scharlau, Varelmann (67. Hossanii) – Truckenbrod (57. Belenzada), Makkar (46. Zimmermann)

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