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Fußball: Westfalenpokal

„Muss leider operiert werden“: Talent fehlt den Preußen in Hünsborn

Münster

Am Mittwoch steht für Preußen Münster der Westfalenpokal-Trip an, um 19 Uhr gastiert man bei RW Hünsborn. Bei warmen Temperaturen lotste Trainer Sascha Hildmann sein Team am Dienstag auf den Trainingsplatz – auf einen Spieler muss er verzichten.

Kann bei RW Hünsborn fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen: SCP-Trainer Sascha Hildmann. Foto: Jürgen Peperhowe

Arbeiten in der Sonne, abkühlen am Kanal: So erlebt Münster mitunter den Hitze-Sommer. Die Wärme geht unter die Haut, das merken auch die Preußen. Am Dienstag bat Trainer Sascha Hildmann seine Garde vor dem Auftaktspiel im Westfalenpokal bei Rot-Weiß Hünsborn am Mittwoch (19 Uhr) am frühen, sonnenreichen Nachmittag auf das Trainingsgrün. Zusätzliche Trinkpausen wurden eingestreut. „Die Temperaturen setzen den Jungs schon zu“, hat der Coach beobachtet. Auch Profis sind nur Menschen.

Münster gastiert mit der Empfehlung von sechs Erfolgen im Westfalenpokal sowie vier weiteren Finalteilnahmen seit 1982 nun im Kreis Olpe. 2021 gab es den letzten Sieg, in Verl triumphierte der SCP nach einem späten Elfmetertor von Gerrit Wegkamp in der 84. Minute mit 1:0. Der Zünder in eine große Sause. Im Mai 2022 standen Simon Scherder und Co. abermals im Finale – mussten dann aber in einem Drama vom Punkt aus mit 3:4 gegen den Ligakonkurrenten SV Rödinghausen den Kürzeren ziehen. Der Sprung in die erste Runde des lukrativen DFB-Pokals und mit ihm die Hoffnung auf ein großes Los blieb den Adlerträgern im letzten Augenblick verwehrt. Die Ostwestfalen sind inzwischen nicht mehr im Wettbewerb, gegen den Bundesligisten TSG Hoffenheim kämpfte sich der SVR in die Verlängerung, kassierte dann in der Schlussphase durch Ozan Kabak (115.) und Grischa Prömel (118.) zwei Treffer, die das Aus besiegelten.

Hildmann will viele Spieler einsetzen

Hildmann hat für das Gastspiel im Ortsteil der Gemeinde Wenden im Sauerland nahezu seinen kompletten Kader beisammen. Bis auf Joel Amadi (Knie) stehen alle Kräfte zur Verfügung. „Joel muss leider operiert werden, er wird uns fehlen“, sagte Hildmann, der ankündigte, rotieren zu wollen. „Ganz gewiss werden Spieler ihre Chance bekommen, die in den bislang drei Saisonspielen nur wenige Einsatzzeiten hatten.“ Dazu zählt unter anderem auch Stürmer Deniz Bindemann, der bislang noch kein Spiel absolviert hat.

Nun steht der Gegner in der zweiten Runde bereits fest. Kommt der SC Preußen weiter, genießt er Heimrecht gegen Regionalliga-Aufsteiger SG Wattenscheid 09. Der Ligakonkurrent mühte sich nach 0:1-Rückstand gegen Landesligist SV Hohenlimburg zum 2:1-Erfolg. In der Meisterschaft hatte der SCP die Wattenscheider zum Saisonstart mit 4:1 bezwungen. Die 2. Runde soll bis zum 1. September ausgetragen sein. Nach dem Pokalspiel geht es nahtlos weiter mit dem Ligaalltag. Am Samstag kommt die Reserve von Borussia Mönchengladbach nach Münster. Anstoß im Rund an der Hammer Straße ist um 14 Uhr.

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