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Fußball: Regionalliga West

Preußen Münster eröffnet die Saison gegen Alemannia Aachen

Münster

Mit dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen nimmt der SC Preußen Münster am Samstag um 14 Uhr die neue Saison in der Regionalliga West in Angriff. Die Gäste, schwächste Mannschaft der abgelaufenen Rückrunde, kommen runderneuert. Beim SCP fehlen Marvin Thiel und Manfred Kwadwo.

Von Alexander Heflik

Kreis des Vertrauens: Preußen Münster nach der Pokalpartie gegen Wolfsburg. Foto: Wilfried Hiegemann

Jetzt zählt es wirklich für den SC Preußen Münster. Das erste von 38 Meisterschaftsspielen steht auf dem Programm. Und gleich zum Auftakt an diesem Samstag, wenn um 14 Uhr der Duisburger Kevin Domnick die Partie anpfeifen wird, steht ein richtig schwerer Prüfstein im Weg: Alemannia Aachen.

„Leckerchen“ VfL Wolfsburg

„Es ist das erste Spiel, darauf haben alle hingefiebert“, erklärt Münsters erster Übungsleiter, Sascha Hildmann. Die Vorbereitung ist vorbei, das Pokalspiel gegen Wolfsburg war im großen Kontext ein „Leckerchen“ – nun die Liga, das ist genau das, womit sich die Preußen in den nächsten Wochen und Monaten möglichst erfolgreich zu beschäftigen gedenken. Aachen, einer dieser Traditionsclubs, der ihren x-ten Anlauf zurück in den Spitzenfußball versuchen, ist ein richtig schwieriger Gradmesser. Nein, das Titelrennen wird natürlich nicht am ersten Spieltag entscheiden. Aber ja, aus Auftakterfolgen kann etwas entstehen, es gab schon Mannschaften, die dann durch die Spielzeit getragen wurden. So gesehen ist die Alemannia gleichermaßen ein bärenstarker Gegner zum Start, aber auch eine ganz große Chance für den SCP. „Jedes Wochenende ist für uns ein Höhepunkt“, erklärt Sascha Hildmann.

Sascha Hildmann

Er will sich partout nicht auf Diskussionen einlassen, wohin die Reise seiner Mannschaft gehen könnte. Ihm ist das schwere Startprogramm gegen Aachen und dann bei Borussia Mönchengladbach II einerlei. Eingrooven in die Saison liegt ihm fern. Preußen Münster soll gleich voll da sein. Vor dem Gegner zieht er den Hut: „Die haben eine starke Vorbereitung gespielt und nur das letzte von acht Spielen verloren.“ Das war ein 0:1 gegen Südwest-Regionalligist FSV Frankfurt. Die schlechteste Rückrunden-Mannschaft der Vorsaison wurde von Sportchef Martin Bader umgebaut, Trainer Patrick Helmes bringt neue Impulse, das Alemannia-Mantra vor dem Auftakt in Münster: „Wir haben wenig zu verlieren, aber viel zu gewinnen.“

Alemannia runderneuert

Hildmann sieht das wahrscheinlich ganz anders. Er ist, soweit das möglich ist, über die reformierte Alemannia im Bilde. Am Freitag warf er nur schnell in den Raum, dass Aachen auf Angreifer Hamdi Dahmani verzichten müsse, der sei rot-gesperrt. Er lasse sich nicht überraschen, suggeriert Hildmann damit.

Marvin Thiel operiert

Ersetzen muss der SCP-Coach Linksverteidiger Marvin Thiel, der wegen eines mehrfachen Daumenbruches operiert wurde und mindestens zehn Tage fehlt. Auch Manfred Kwadwo (Faserriss) steht nicht zur Verfügung, bei Gerrit Wegkamp ist nach überstandener Verletzung Vorsicht angesagt.

Münster: Schulze Niehues – Scherder, Hoffmeier, Borgmann – Schauerte, Remberg, Daube, Deters – Langlitz, Wegkamp, Schwadorf

Liveticker ab 14 Uhr unter www.wn.de/scp

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