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Fußball: Testspiel

Preußen Münster lässt KFC Uerdingen beim 6:0 alt aussehen

Südlohn

Das Testspiel zwischen dem Regionalligisten Preußen Münster und dem Regionalliga-Absteiger KFC Uerdingen war am Samstag eine sehr einseitige Geschichte. Der SCP von Trainer Sascha Hildmann schoss sechs Tore.

Von André Fischer

Konzentriert bei der Sache: Preußens Neuzugang Niko Koulis. Foto: Sebastian Sanders

Volle Hütte im Kreis Borken. Der SC Südlohn lädt am Samstag zur Einweihung seines Sport-Campus. Der A-Ligist, Zweiter nach der abgelaufenen Serie, rüstet sich für die Zukunft. Und hat hohen Besuch. Regionalligist Preußen Münster und der KFC Uerdingen, in der neuen Spielzeit nach dem Abstieg nun noch in der Oberliga Niederrhein beheimatet, testen vor knapp 1000 Zuschauern im Sportzentrum des Sport-Clubs. Es ist eine sehr einseitige Geschichte. Das Gründungsmitglied der Bundesliga lässt dem KFC kaum Zeit zum Luftholen, Henok Teklab (36.) und Marc Lorenz (45.) stellen die Weichen schon im ersten Abschnitt auf Sieg. Deniz Bindemann (47.), Jan Dahlke per Foulelfmeter (59.) und Abstauber (69.) und Yasine Bouchama (72.) besorgen den Rest.

Die Einheiten sind schweißtreibend. Durch die leidige Zeit der Vorbereitung mühen sich aktuell beide Teams. Da ist etwas Abwechslung willkommen. „Die ersten Tage dienten dem Kennenlernen“, sagte unlängst KFC-Coach und Ex-Profi Alexander Voigt der „Rheinischen Post“. Nicht anders ist das beim Aufstiegsfavoriten aus der Domstadt, der weiter den Transfermarkt beobachtet. Erst am Freitag war Andrew Wooten verpflichtet worden. Auf dem Spielberichtsbogen taucht der 32-Jährige nicht auf. „Zu kurzfristig“, sagt SCP-Pressesprecher Marcel Weskamp. Weitere Testspieler sind nicht dabei beim zweiten Spiel binnen einer Woche. In Bad Bentheim gab es ein 8:0 zum Aufgalopp.

An die vielen neuen Namen müssen sich die Fans noch gewöhnen. Vor Tormann Max Schulze Niehues schenkt Trainer Sascha Hildmann gegen den KFC Alexander Langlitz, Niko Koulis, Alexander Hahn und Mark Lorenz das Vertrauen. Davor sichert Thomas Kok ab. Vorne sollen es Thorben Deters und Gerrit Wegkamp im ersten Abschnitt richten.

Führung nach 36 Minuten längst überfällig

Im Blickpunkt steht in den ersten Minuten Uerdingens Schnapper Robin Udegbe, der nach vier Minuten glänzend bei einem Freistoß von Deters reagiert und nach neun Minuten einen Kopfball von Gerrit Wegkamp runterpflückt. Der 31-Jährige fischt alles weg, was die Preußen vor den Uerdinger Kasten bringen, auch Schaibou Oubeyapwas Dropkick stellt ihn vor keine Probleme. Die Führung nach 36 Minuten ist längst überfällig. Langlitz setzt sich auf der rechten Außenbahn fein durch, bedient Henok Teklab, der zur Führung trifft. Marc Lorenz legt mit dem Pausenpfiff noch einen nach, sein wuchtiger Freistoß aus 18 Metern sitzt im linken oberen Eck, keine Chance für Udegbe. Pause. Die Ansprache in der Kabine entfällt, Coach Hildmann versammelt seine Jungs hinter dem Tor. Gibt ja nicht wirklich viel zu meckern.

Zehn neue Spieler in Halbzeit zwei

Hildmann tauscht bis auf Schulze Niehues seine komplette Garde aus. Die eingewechselten Spieler zeigen, dass auch sie auf Einsätze brennen. Deniz Bindemann staubt nach 47 Minuten zum 3:0 ab, nachdem der KFC das Leder nicht aus dem eigenen Strafraum bekommt. Der Sechzehner des KFC steht auch nach 58 Minuten im Fokus, als Manfred Osei Kwadwo zu Boden geht, Schiedsrichter Lars Bramkamp zeigt sofort auf den Punkt. Jan Dahlke lässt sich diese Chance nicht nehmen: 4:0 (59.). Dahlke per Abstauber (69.) und Bouchama mit einer feinen Einzelaktion auf der linken Seite mit starkem Abschluss (72.) schrauben das Ergebnis auf 6:0 in diesem einseitigen Test.

SC Preußen erste Halbzeit: Schulze Niehues – Langlitz, Koulis, Hahn, Lorenz – Kok – Oubeyapwa, Remberg, Teklab – Wegkamp, Deters

SC Preußen zweite Halbzeit: Schulze Niehues – Amadi, Scherder, Kloth, Frenkert – Ghindovean – Bindemann, Schacht, Bouchama, Osei Kwadwo – Dahlke

Tore: 1:0 Teklab (36.), 2:0 Lorenz (45.), 3:0 Bindemann (47.), 4:0 Dahlke (59./Foulelfmeter), 5:0 Dahlke (69.), 6:0 Bouchama (72.)

Schiedsrichter: Lars Bramkamp (Hattingen)

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