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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Trainer Hildmann vor Westschlager in Wuppertal froh über den Teamgeist

Münster

Gerade die beiden englischen Wochen zeigen, dass jeder Spieler im Kader von Preußen Münster seinen Wert hat. Am Sonntag geht es zum Wuppertaler SV, erneut ein Spitzenspiel. Trainer Sascha Hildmann hebt im Vorfeld hervor, welche Bedeutung für ihn das Verhalten der Reservisten hat.

Von Thomas Rellmann

Jules Schwadorf (r.) zeigte gegen Straelen und Lotte, dass er mit seiner Ruhe am Ball wichtig sein kann. Foto: Jürgen Peperhowe

Es ist genau eine Woche her, da ging Sascha Hildmann mit seinen Profis erstmals in dieser Saison hart ins Gericht. Zwei Siege (gegen Straelen und Lotte) später und vor dem Verfolgerduell beim Wuppertaler SV am Sonntag (14 Uhr) ist der Trainer von Preußen Münster wieder voll des Lobes. „Wenn Mannschaften etwas erreicht haben, ist nachher immer davon die Rede, dass sie eine gute Einheit waren. Die sind wir definitiv.“ Keiner meckert, wenn er auf der Bank sitzt oder ausgewechselt wird. „Einen dummen Kommentar höre ich nie. Das hatte ich hier auch schon anders“, sagt er.

Simon Scherder, der nun zurück auf die Bank muss, ist ein Paradebeispiel. Oder Luke Hemmerich, der seine Reservistenrolle annahm und in Lotte zum Matchwinner wurde. Nach der Verletzung von Lukas Frenkert ist er vorerst hinten links gesetzt. Auf der Sechserposition liefern sich Thomas Kok und Dominik Klann ein enges Duell. Wer draußen bleibt, nimmt das hin. Auch der torgefährliche Darius Ghindovean. Lob erhielten nach Mittwoch zudem Arrivierte wie Manuel Farrona Pulido und Jules Schwadorf, der seine Bedeutung in fittem Zustand zuletzt eindrucksvoll nachwies.

Wuppertal hat mehr Qualität als Lotte

Beim WSV kehren Alexander Langlitz und Deniz Bindemann ins Aufgebot zurück. Jannik Borgmann (Corona) muss noch passen. Der Gegner hat garantiert mehr Qualität als die Sportfreunde. „Da sind einige Ex-Preußen, die wollen sich zeigen“, sagt Hildmann. „Wuppertal spielt eine gute Runde und möchte sicher noch mal oben angreifen.“ Seine Losung: „Wir brauchen eine hohe Zweikampfquote, Aggressivität und Leidenschaft, es wird viele Eins-gegen-Eins-Duelle geben. Ich gehe auch davon aus, dass wir hoch angelaufen werden.“

Den Erfolgsschlüssel sieht der 49-Jährige aber in der Bereitschaft, auch die Wege nach hinten zu machen. „Wir sehen in Videoanalysen immer wieder, dass wir unsere besten Spiele gezeigt haben, wenn wir versucht haben, schnell hinter den Ball zu kommen. Nach vorn geht es den Berg runter, aber nach hinten fast immer bergauf, das sage ich den Jungs oft.“ Zauberwort Gegenpressing.

Zugleich rechnet er mit einem intensiven wie interessanten Fight im Stadion am Zoo. „Entscheidend wird die Passqualität sein, ich erwarte lange Ballbesitzphasen, viel Tempo. Ähnlich wie vor 14 Tagen in Essen.“ Dort gab es zwar nur wenige Strafraumszenen, jedoch geht es auch zwischen dem Vierten und Zweiten ausschließlich um die Punkte. Erst recht im fünften SCP-Spiel binnen zwei Wochen.

Bis zu 750 Preußen-Fans im Stadion

750 Gäste-Fans sind erlaubt, Tageskassen öffnen jedoch nicht. Im Fanshop in den Arkaden gibt es Samstag noch Restkarten. Erstmals seit Langem fährt am Sonntag ein Entlastungszug.

SCP: Schulze Niehues – Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Hemmerich – Kok – Remberg, Schwadorf – Teklab, Wegkamp, Farrona Pulido

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