1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Preussen-muenster
  6. >
  7. Preußen-Nachholspiel gegen Wuppertal als Bewährungsprobe für den Rasen

  8. >

Fußball: Regionalliga West

Preußen-Nachholspiel gegen Wuppertal als Bewährungsprobe für den Rasen

Münster

Im zweiten Anlauf erwartet Preußen Münster am Mittwoch um 18 Uhr den Wuppertaler SV. Das Nachholspiel ist die erste von drei Begegnungen binnen acht Tagen an der Hammer Straße. Personell muss Trainer Sascha Hildmann gerade in der Abwehr einiges umstellen.

Thomas Rellmann

Niklas Heidemann (r.) musste einige Wochen verletzt von der Tribüne oder gesund von der Bank zuschauen. Foto: Jürgen Peperhowe

Ob der Rasen das diesmal aushält? Drei Heimspiele binnen acht Tagen stehen für Preußen Münster nun auf dem Plan. An diesem Mittwoch (schon um 18 Uhr) gegen den Wuppertaler SV, Samstag gegen den Bonner SC, nächsten Mittwoch gegen den SV Straelen. Zumindest ist wenig Niederschlag angesagt in den nächsten Tagen, nachts zudem kein Frost. Trotzdem sagt Trainer Sascha Hildmann, während er Platzwart Norbert Heithaus bei der Arbeit zusieht: „Er wird zaubern müssen.“

Da klingt die eigene Aufgabe für den Coach schon etwas leichter. Auch wenn er in der Abwehr einiges zu ändern hat. Roshon van Eijma ist wie angefordert zur Nationalmannschaft von Curaçao geflogen, ein Verbot von Vereinsseite stand nicht zur Debatte. Also fehlt er in eben jenen drei Heimbegegnungen. Ob mit dem Ausfall des 22-Jährigen die Rückkehr zur Viererkette einhergeht, ist offen, denn Jannik Borgmann oder Okan Erdogan könnten in einer Dreierreihe auch einspringen. Weil sich Lukas Frenkert auch noch die fünfte Verwarnung eingehandelt hat, dürfte hinten links Niklas Heidemann ein Comeback feiern.

Schwadorf braucht Geduld

Mit einer Rückkehr von Jules Schwadorf (muskuläre Beschwerden) ist hingegen vorerst nicht zu rechnen, das Risiko ist Hildmann zu groß. Auch wenn der 28-Jährige einen eigenen Spielertypus verkörpert, der im Nachholspiel gegen die Wuppertaler sicher helfen würde. „Sie haben sich erholt, werden heiß sein“, so der SCP-Trainer. „Der Gegner spielt mit vielen hohen Schlägen, geht oft über die zweiten Bälle. Wir müssen Kampf und Einsatz annehmen, müssen aber auch das spielerische Element suchen.“

Auf ein „Gerammel“ wie in Wiedenbrück – so nennt es der Pfälzer – dürfe sich Münster diesmal nicht einlassen. Er erinnert im selben Atemzug aber daran, dass die Ostwestfalen auch dem Top-Duo Dortmund und Essen schon Punkte abgenommen haben.

Zehnmal ungeschlagen

Trotz des 1:1 am vergangenen Samstag bleiben die Preußen ein Team der Stunde. Zehnmal sind sie nun seit Mitte Dezember bereits unbesiegt, der formstarke WSV soll das weiter vorhandene Selbstvertrauen zu spüren bekommen. Denn während die Gäste das drittschlechteste Auswärtsteam der Regionalliga stellen, haben die Adler daheim 32 Punkte aus 13 Partien geholt. Die Favoritenrolle ist somit geklärt.SCP: Schulze Niehues – Schauerte, Scherder, Hoffmeier, Heidemann – Daube – Holtby, Remberg – Langlitz, Wegkamp, Grodowski

Liveticker aus dem Stadion ab 17.30 Uhr:

Startseite