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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Pechvogel Frenkert hat Saison noch nicht abgehakt

Münster

Lukas Frenkert zeichnet sich auch durch seine weiten Einwürfe aus. Der 21-Jährige liegt nun aber nach einer Schulter-Operation im Krankenhaus. Nach dem Eingriff spricht er über seine Comeback-Pläne und darüber, ob er seine „Waffe“ weiter einsetzen darf.

Von Thomas Rellmann

Preußens Linksverteidiger Lukas Frenkert zog sich in der Vorwoche beim Gastspiel in Lotte eine schwere Schulterverletzung zu. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Hoffnung lebt. Obwohl Lukas Frenkert vor einer Woche in Lotte eine Sprengung des Schultereckgelenks erlitt und am Montag in der Unfall-Chirurgie des Uni-Klinikums operiert wurde, hat der Verteidiger von Preußen Münster eine Rückkehr in dieser Saison noch nicht abgeschrieben.

„Der Eingriff ist gut verlaufen. Ich werde alles dafür geben, noch mal zu spielen“, sagt er. Bei Team-Physio Matthias Sieme ist vielleicht ab nächster Woche schon die Reha geplant. „Ich hoffe, dass ich Freitag schon ins Stadion kann“, sagt der 21-Jährige. Dann spielt sein Team gegen Fortuna Köln (19 Uhr).

Preußen-Verteidiger hat noch Schmerzen

Das 1:1 in Wuppertal sah er sich am Sonntag aus dem Bett an. „Adrenalingeladene Ablenkung“ nannte er das. Im Krankenhaus durften ihn coronabedingt nur Mutter und Freundin besuchen. Kein Wunder, dass Frenkert möglichst bald heim möchte. Ein, zwei Tage Ruhe sind aber auch dann noch Pflicht. Die Schmerzen sind nicht zu unterschätzen. „Die Schulter trägt fast alles. Sitzen, gehen, auf der Seite oder dem Bauch liegen – all das ist noch schwierig“, sagt er.

In Lotte warf er sich mit hohem Tempo, wie es der Stil des Blondschopfs ist, in einen Zweikampf. „Ich weiß gar nicht, ob es ein Foul war. Aber ich hatte im Flug so viel Rotation, dass ich blöd aufgekommen bin. Dann hat es noch geknackt – beim Versuch, aufzustehen war klar, dass da viel kaputt ist.“

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Ärgerlich, schließlich hatte der Winter-Neuzugang nicht nur sofort einen Stammplatz erobert, sondern war zuletzt auch in Top-Form. „Ich war gut drin, der Spielfluss passte. Aber die Mannschaft kann den Ausfall auffangen.“

Gute Nachrichten von Preußens Pechvogel

Luke Hemmerich sprang zuletzt ein, Jannik Borgmann ist bald wieder eine Option, Marvin Thiel könnte demnächst folgen. Eine Frenkert-Fähigkeit besitzen aber alle drei nicht: die weiten Einwürfe. Ob die mit lädierter Schulter weiter möglich sind? „Keine Sorge, da erwarte ich überhaupt keine Einschränkung“, lacht er.

Aus dem UKM meldete sich Lukas Frenkert mit gehobenem Daumen: alles glatt gegangen unterm Messer. Foto: SCP

Eine gute Nachricht lieferte immerhin Dauer-Pechvogel Manfred Kwadwo. Der 26-Jährige, der noch kein Pflichtspiel für den SCP bestreiten konnte, trainiert nach seinem Außenbandriss im Knie wieder individuell und soll in zwei Wochen wieder voll einsteigen. Bereits im Sommer hatte der Neuzugang einen Sehnenanriss erlitten.

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