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Fußball: Regionalliga West

Preußen-Spiel fällt aus - Teilzeit-Tabellenführung auch

Münster

Und schon wieder: Nach der Absage der Partie bei den Sportfreunden Lotte vor gut zwei Wochen kann auch das für Samstag geplante Regionalligaspiel des SC Preußen Münster beim SV Rödinghausen nicht stattfinden. Der Grund ist wieder derselbe. 

Von Alexander Heflik

Sein Einsatz am Samstag im Regionalliga-Punktspiel in Rödinghausen hätte auf der Kippe gestanden: Münsters angeschlagenem Innenverteidiger Marcel Hoffmeier (links) kommt die Spielpause entgegen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Preußen Münster muss nachsitzen in der Regionalliga West. Und das gleich zwei Mal. Nachdem der Jahresauftakt bei SF Lotte (22. Januar) wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste, erfolgte am Freitag unter ähnlichen Umständen die Absage des Gastspiels beim SV Rödinghausen. Während in Lotte am 2. März gespielt werden soll, ist die Partie in Rödinghausen bereits am 23. Februar (Mittwoch, 19.30 Uhr) terminiert worden.

Das hat möglicherweise den Vorteil, dass der an Corona erkrankte Simon Scherder dann zur Verfügung stehen könnte. Aber es hätte auch den Vorteil, dass reiselustige Preußen-Anhänger die Partie verfolgen könnten. Am Samstag hätte es, obwohl es die in der Wochenmitte überarbeiteten Corona-Schutzbestimmungen von Bund und Ländern in diesem Punkt schob hergaben, keine Gäste-Fans-Zulassung gegeben. Das dürfte am 23. Februar anders sein.

Sofort nach der Freigabe von mehr als 750 Zuschauern bei Profispielen hätte es, so die Angabe aus der Geschäftsstelle des SVR, einen leichten Nachfrage-Schub für Karten gegeben. Das Wiehenstadion in Rödinghausen ist allerdings nur für 2489 Besucher zugelassen, gegen Münster dürften also 1245 Zuschauer mit von der Partie sein. In „normalen“ Regionalliga-Zeiten bewegt sich der Zuschauerschnitt in Rödinghausen zwischen 1047 (2018/19) und 1233 (2015/16). Kommen die Preußen mit einigen Anhängern, dürfte sich das auch für den SVR positiv auswirken.

Peter Niemeyer: "So denke ich nicht"

Das nur am Rande: Beim SCP war der Fokus voll auf das zweite Punktspiel des Jahres gerichtet. Die Preußen hatten dabei zumindest für eine Nacht die Tabellenführung im Auge. Hätte das Team von Trainer Sascha Hildmann in Rödinghausen gewonnen, dann wäre Spitzenreiter RW Essen vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf überholt worden.

„So denke ich nicht“, sagte Sportchef Peter Niemeyer, angesprochen auf das mögliche Momentum des 24. Spieltages. Denn: „Wir haben noch 16 Spiele vor uns. Wenn wir alle gewinnen würden, dann steigen wir auf.“ Doch die Denkweise in dieser ausgeglichenen Regionalliga sei eine andere. Niemeyer: „Tatsächlich ist es so, dass man nur von Spiel zu Spiel denkt. Das nächste Spiel wollen wir gewinnen.“

Schalter umgelegt: Preußen mit Fokus auf RW Ahlen

Das gelang dem SCP seit der letzten Niederlage, dem 2:3 bei Aufstiegs-Mitbewerber Fortuna Köln, recht gut. Zehn Siege, zwei Remis – seit vier Monaten und damit 127 Tagen haben die Preußen in der Regionalliga nicht mehr verloren. Der Plan in Rödinghausen war die Fortsetzung dieser Serie. Aufgeschoben ist dabei nicht aufgehoben.

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