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Fußball: Regionalliga West

Rasenpflege genießt Priorität: Preußen-Spiel gegen Straelen fällt aus

Münster

Nachholspiele gibt es aktuell in der Regionalliga West wie Sand am Meer. Eng wird es nur, wenn auch die abgesagt und wiederholt werden müssen. So wie das bereits Ende Januar gecancelte Duell zwischen dem SC Preußen und dem SV Straelen. Das wurde am Dienstag aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes erneut gestrichen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

André Fischer

Das Spiel gegen RW Essen hat nicht nur dem Rasen in den Strafräumen den Rest gegeben. Die Partie gegen Straelen fällt aus. Foto: Peperhowe

Ende Januar, der 29. – ein Freitagmittag: Das Stadion an der Hammer Straße wirkt wie ein frisch gepflügter Acker. Skepsis allenthalben vor dem Duell mit Aufsteiger SV Straelen. Ein gepflegter Kick scheint nahezu unmöglich. Die offizielle Bestätigung seitens des Vereins folgt. „Die anhaltenden starken Regenfälle der vergangenen Tage lassen einen Spielbetrieb im Preußenstadion am Samstag nicht zu.“ Auch der Kunstrasen entpuppt sich als nicht unbedingt adäquate Alternative – Spielausfall Nummer eins. Nachholtermin: Mittwoch, 17. März. Von wegen! Seit Dienstag ist auch dieses Datum hinfällig. Kreisvorsitzender Norbert Krevert sieht sich nach der Platzbegehung am Morgen erneut zum Handeln gezwungen – und informiert den Westdeutschen Fußball-Verband. „Der Rasen ist auf, sehr feucht, tief. Das Spiel gegen Essen hat dem Boden massiv zugesetzt“, sagt Marcel Weskamp, Leiter Medien und Kommunikation. Straelen – die Dritte!

Es war irgendwie vorhersehbar. Das intensive Kräftemessen mit den Rot-Weißen am Samstag hat seine Spuren im letzten Rest des Grüns hinterlassen. „Uns blieb keine andere Möglichkeit“, gibt Weskamp zu verstehen. Aus zweierlei Sicht: „Wir haben erstens eine Fürsorgepflicht gegenüber den Spielern, zweitens müssen wir einen bespielbaren Untergrund in den kommenden Wochen stellen, und nicht nur für dieses eine Spiel.“ Heißt: Regeneration ist angesagt. Vor Platzwart Norbert Heithaus liegen ereignisreiche Tage der Rasenpflege. Zumal er nur eine Woche Zeit hat. Am Mittwoch, 24. März, trifft Münster auf den Wuppertaler SV (18 Uhr), am Samstag drauf stellt sich der Bonner SC im altehrwürdigen Rund vor (14 Uhr).

Die nächste Auswärtshürde heißt nun Wiedenbrück. Spieltag 31 auf dem nackten Tableau steht an. Die Realität ist indes eine andere. Die Tabelle weist noch immer eine gehörige Schieflage auf. Spitzenreiter Borussia Dortmund II hat erst 26 Mal auf dem Feld gestanden, Verfolger Essen 25 Partien absolviert. Allein die Konkurrenz aus Rödinghausen und Oberhausen liegt mit 29 Spielen nahe am Sollwert. Spielausfälle im Winter sind keine Seltenheit – aber die Pandemie tut ihr Übriges. Und sorgt nicht selten dafür, dass ganze Mannschaften in Quarantäne müssen. Ein Ende ist noch nicht absehbar.

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