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Jugendfußball

"Raupe Nimmersatt": Preußens U14 beschenkt Coach Indlekofer

Münster

Nach zehn Jahren als Trainer im Nachwuchsbereich von Preußen Münster gibt Tommy Indlekofer im Sommer den Posten an der Seitenlinie auf. Zum Abschluss feiert er mit der U14 eine herausragende Saison - und den Aufstieg.

Von Jonas Austermann

Meister und Aufsteiger: Die U 14 von Preußen Münster um Trainer Tommy Indlekofer (l.) überragte in der Landesliga und löste das Ticket für die Westfalenliga. Foto: Preußen Münster

So ein Erfolg ist nicht planbar – das schickt Tommy Indlekofer gleich vorweg. Der Trainer hat mit der U 14 von Preußen Münster am Wochenende nicht nur die Landesliga-Meisterschaft klar gemacht, sondern auch den Aufstieg in die Westfalenliga – die zweithöchste Klasse in diesem Altersbereich. Höher hinaus geht es für den jüngeren C-Junioren-Jahrgang nicht, weil die U 15 in der Regionalliga antritt.

„Mit einem Jungjahrgang gibt es immer Berg- und Talfahrten, aber diese Truppe ist etwas ganz Besonderes – vor allem in Sachen Talent, Einstellung und Gier“, sagt Indlekofer. Einen besseren Zeitpunkt dafür hätte es nicht geben können: Nach über zehn Jahren als Trainer im Preußen-Nachwuchs wechselt Indlekofer zur neuen Saison auf den Posten des Koordinators für die Jahrgänge U 12 bis U 14. „Es ist schon eine geile Nummer, dass wir jetzt noch so einen Erfolg feiern konnten“, sagt der Coach.

Ein Duo beerbt Indlekofer bei Preußens U14

15 Siege in 18 Partien, nur eine einzige Niederlage und dazu ein Torverhältnis von 85:19 – die Zahlen, die der SCP-Nachwuchs in der Landesliga abgeliefert hat, sprechen für sich. Indlekofer setzte auf eine Vierer-Abwehrkette mit körperlich weit entwickelten Jungs, „die richtig gut kicken können“. Und auch offensiv waren die Jungadler kaum zu stoppen. Indlekofer: „Gerade in den ersten Spielen war die Gier der Jungs extrem, sie waren wie die Raupe Nimmersatt.“

Resultate wie 15:1, 9:1 oder 8:0 zeigen, dass der Schritt in die Westfalenliga ein sinnvoller sein kann. „Die Landesliga war sehr herausfordernd – mit sieben, acht Teams auf starkem Niveau“, sagt Indlekofer. Der 2008er-Jahrgang hat den 2009ern eine ungleich größere Aufgabe beschert. „In der Westfalenliga ist die Qualität noch mal eine ganz andere“, sagt der Trainer. Er wird mal vorbeischauen, wenn Dominik Adler (SC Greven 09) und Alexander Fröhlich (Stützpunkt Unna/Hamm) die U 14 übernommen haben – jede Wette.

Der Aufstiegskader: Jannik Cywinski, Leon Proidl (Torhüter), Anton Körner, Adrian Trigubov, Leon Staub, Alper Colak, Cem Tasdelen, Noah Feldkamp, Ben Leiter, Ben Rohrmoser, Falk Wieschhörster, Niko Zrakic, Amar Maloku, Julius Bucholz, Florian Brumley, Desmond Ogoke, Abdulazeem Bouraima, Lino Wiedemann, Dominik Grieger, Paul Lamok – Trainerteam: Tommy Indlekofer, Nicolas Müller, Maxwell Meissner, Mirco Agnischock

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