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Seit elf Spielen ungeschlagen und Regionalliga-Spitze

Saisonfinale vor voller Hütte: Preußen-Spiel gegen Köln ist ausverkauft

Münster

Nach dem 3:0-Sieg gegen Uerdingen wird auch das nächste und letzte Heimspiel der Saison vor toller Kulisse im Preußenstadion stattfinden. Die Partie gegen den 1. FC Köln II, in dem der SCP die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg klarmachen könnte, ist ausverkauft.

Von Alexander Heflik

Noch ein Sieg am 36. Spieltag: Der SC Preußen siegte 3:0 gegen Uerdingen und feierte dann mit den Fans. Foto: Jürgen Peperhowe

Dann ging alles – natürlich – ganz schnell. Schon in den Minuten, als die Spieler des SC Preußen ihre Ehrenrunde durch die Arena drehten, als der Club nur Stunden vor dem 116. Geburtstag stand, wurden die Bestellungen der verbliebenen Stehplatzkarten für das Heimspiel am letzten Spieltag von Interessenten forciert. Vor der Partie gegen Uerdingen waren knapp 11 000 Karten verkauft. Dann wurde Einigkeit mit dem 1. FC Köln erzielt, dass die Preußen auch den Gästeblock besetzen dürfen. Nach Spielschluss gegen Uerdingen waren noch 1800 Stehplätze zu haben, samstags vormittags noch einige hundert, vor 12 Uhr dann hieß es: Ausverkauft.

Es wird die vierte Kulisse mit fünfstelliger Besucherzahl in dieser Saison sein nach den Partien gegen Hertha BSC (Pokal/11 037), Fortuna Köln (10 883) und Uerdingen (14 300). Ausverkauft dürfte auch der kommende Auftritt am Freitag beim SC Wiedenbrück sein, doch in das Jahnstadion passen nur 2550 Zuschauer, Münster bekam ein Kontingent von 700 Karten zugesprochen. Das SCP-Ticketing hätte vermutlich das Zehnfache verkaufen können.

Hildmann: „Wir ändern nichts“

Der Showdown zwischen Preußen und RW Essen steht an. Während Münster mit 3:0 gegen Uerdingen siegte, schlug der Erzrivale Wegberg-Beeck mit 3:1. In der Regionalliga stehen somit noch zwei Entscheidungen aus: die über den fünften Absteiger nach dem KFC Uerdingen, dem VfB Homberg, den SF Lotte und Wegberg-Beeck sowie die über den Meister und Aufsteiger in die 3. Liga.

Fast schon als Mantra trägt Preußen-Coach Sascha Hildmann seine Haltung vor: „Wir ändern nichts.“ Seit elf Partien ist seine Mannschaft ungeschlagen, sie holte 29 von 33 möglichen Punkten garniert mit Erfolgen in Spitzenspielen gegen Köln und RW Oberhausen. Essen holte im gleichen Zeitraum 25 von 36 Zählern. Beide Top-Teams haben unangenehmste Aufgaben am nächsten Wochenende vor sich, Münster beim Rangachten in Wiedenbrück, Essen einen Tag später am Ausweichspielort Lotte gegen den giftigen SV Rödinghausen. Dabei gibt die Konstellation einige Optionen her zwischen Münster als vorzeitig feststehendem Meister oder einer Übernahme der Tabellenführung von RWE. Es ist ein Herzschlagfinale. Und wird noch ein Stückchen mehr zur Kopfsache. Das bessere Nervenkostüm entscheidet.

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