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Fußball: Regionalliga West

Samstagsspiele, Trikot-Aktion und vielleicht Verbandsabgaben für Preußen

Münster

Preußen Münster spielt in dieser Saison nicht mehr unter Flutlicht und immer samstags. Möglicherweise gibt es nur einen Absteiger aus der Regionalliga. Sollte der SCP im DFB-Pokal spielen, müsste er ein Viertel der TV-Einnahmen abtreten. Und eine coole Aktion mit Hauptsponsor Fiege ist geplant. Das sind die Kurznews über die Feiertage.

Thomas Rellmann

Die Preußen spielten letztmals am Mittwoch unter Flutlicht. Foto: Jürgen Peperhowe

Am Osterwochenende ruht der Ball. Die Preußen haben ganz regulär spielfrei. Dennoch gibt es ein paar interessante Infos für die Münsteraner.

  • Die Regionalliga West bleibt die am leichtesten zu planende Klasse in Deutschland. Sämtliche bisher noch nicht terminierten Preußen-Spiele bis zum Saisonende finden samstags um 14 Uhr statt. Nach dem bereits angesetzten Auswärtsauftritt bei RW Ahlen (10. April) sind das die Partien beim SV Lippstadt (17. April), bei Fortuna Düsseldorf II (24. April), gegen Fortuna Köln (8. Mai), beim FC Wegberg-Beeck (15. Mai), bei Borussia Mönchengladbach II (22. Mai), gegen RW Oberhausen (22. Mai) und zum Abschluss beim FC Schalke 04 II (5. Juni).
  • Sollten sich die Preußen als bester westfälischer Regionalligist erwartungsgemäß das Ticket für den DFB-Pokal sichern, könnten sie das TV-Geld und die Vermarktungserlöse nicht vollständig auf ihren Konten verbuchen. Die Durchführungsbestimmungen sehen eine Abgabe von 25 Prozent an den Verband vor, der dieses Geld wiederum gestaffelt an die Teilnehmer am Westfalenpokal 2021/22 sowie den Ausrichter des Endspiels ausschüttet. Diese Vereinbarung müssen die Clubs unterschreiben, ehe der FLVW sie für die 1. Hauptrunde auf Bundesebene meldet. In der Vorsaison betrug das Fernsehgeld wie berichtet 155 000 Euro pro Club.
  • Der SC Preußen hat zwar mit dem Tabellenkeller rein gar nichts zu tun, dennoch dürfte auch die Münsteraner interessieren, dass es womöglich in dieser Saison nur einen Absteiger aus der Regionalliga gibt. Sollten die Oberligen Westfalen, Niederrhein und Mittelrhein ihre Spielzeit annullieren, wonach es derzeit schwer aussieht, würden die Verbände alle keine Aufsteiger schicken. Demnach müsste nur ein Club, der Tabellenletzte, die Liga nach unten verlassen. Ob aus der 3. Liga ein NRW-Verein runterkommt (der KFC Uerdingen ist gefährdet), spielt hier keine Rolle. Die Weststaffel wird auch 2021/22 demnach mindestens 20 Mannschaften umfassen.
  • Für die letzten beiden Saison-Heimspiele gegen Fortuna Köln (8. Mai) und RW Oberhausen (29. Mai) räumt Hauptsponsor Fiege die Brust des Preußen-Trikots zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe in der Region. Der Logistikdienstleister und der SCP geben Vereinen und Organisationen die Chance zur Bewerbung. Der Gewinner wird nach einer Vorab-Selektion von fünf Vorschlägen per Instagram/Online-Voting bestimmt, die Bekanntgabe erfolgt Ende April. „In der Pandemie sind unsere Kleinsten von Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie fehlenden Freizeitaktivitäten besonders betroffen“, so Fiege-Vorstandsmitglied Martin Rademaker zur Intention.
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