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Fußball: Westfalenpokal

Sascha Hildmann lässt gegen TuS Tengern kräftig rotieren

Münster

Nach dem klaren 4:0 beim SV Straelen geht es rein in die englische Woche. Am Mittwoch müssen die Preußen in der zweiten Runde des Westfalenpokals gegen TuS Tengern ran. Trainer Sascha Hildmann wird reichlich rotieren.

Von Alexander Heflik

Besuch beim Fan, dem es wieder gut geht: Sportchef Peter Niemeyer (links) und Thorben Deters besuchten den SCP-Anhänger, der im Derby beim Tribünensturm des Essener Anhangs verletzt wurde. Foto: SCP

Das Selbstbewusstsein beim SC Preußen Münster ist durchaus ausgeprägt. In Anbetracht von mehreren englischen Wochen wird der Fußball-Regionalligist am Mittwoch im Zweitrundenspiel des Westfalenpokals gegen TuS Tengern im ganz großen Stil rotieren. „Wir müssen weiterdenken“, erklärt Trainer Sascha Hildmann vor dem Auftritt. Nur ein Sieg zählt, doch der Blick ins Lazarett erfordert aber den Einsatz von Spielern auch aus der zweiten Reihe.

„Fünf Spieler aus der U 23 und zwei aus der U 19 kommen dazu“, sagt Hildmann. Die Startformation, so viel steht fest, hat es so noch nicht gegeben. Auch Neuzugang Robin Ziegele, als vertragsloser Spieler gerade dazugeholt, wird schon eingesetzt. Aus dem Regionalliga-Aufgebot werden Joshua Holtby, Dominik Klann, Henok Teklab, Jan Dahlke oder auch Deniz Bindemann mit von der Partie sein. Dazu halt noch Ziegele, Jannik Borgmann, Noah Kloth oder der 19-jährige Jano ter Horst.

Er habe viele Ideen, sagt Hildmann, und meint damit, dass er Lösungen für den Langzeitausfall Dennis Daube sieht. Der 32-Jährige wird nach dem in Straelen erlittenen Kreuzbandriss und Innenbandschaden vermutlich in dieser Saison, die bis Mitte Mai 2022 geht, nicht mehr zum Einsatz kommen. Dominik Klann dürfte als erster Kandidat für den Daube-Ersatz infrage kommen. Aber auch Joshua Holtby oder Marcel Hoffmeier wären interne Lösungen.

Es gehört zu den Härten des Fußballs, dass Alternativen bei einem ambitionierten Regionalligisten gleich hermüssen. „Natürlich müssen wir die Situation bewerten und schauen, was möglich ist. Dennis hatte eine unfassbaren Stellenwert in der Mannschaft“, sagt Sportchef Peter Niemeyer. Doch es könne in alle Richtungen gehen, interne Lösung oder ein weiterer Transfer. Auf dem Transfermarkt ist Anthony Syhre – zuletzt Hallescher FC, Fortuna Sittard, und VfL Osnabrück – zu haben. Der 26 Jahre alte gebürtige Berliner ist vertragslos, hat wohl auch Trainingsrückstand, aber Niemeyer kennt ihn persönlich: „Wir haben in Berlin noch zusammen gespielt.“ Er kennt Syhres Qualitäten – Transfer durchaus denkbar ...

Liveticker ab 18.30 Uhr bei www.wn.de/scp

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