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Fußball: Regionalliga West

Vor Preußens Duell mit Ahlen: Das steht auf Hildmanns Wunschzettel

Münster

Preußen Münster ist Herbstmeister in der Regionalliga. Nach dem 1:1 zwischen Gladbach II und Schalke II ist dem Team von Sascha Hildmann diese virtuelle Trophäe vor dem Spiel am Samstag in Ahlen nicht mehr zu nehmen – doch das ist ihm nicht genug.

Hoch das Bein: Die Preußen hoffen auf Torjäger Andrew Wooten, der in Ahlen im Idealfall sein achtes Saisontor folgen lässt. Hier setzt er sich im Zweikampf mit dem Ex-Preußen Lion Schweers (links), der für Wuppertal spielt, durch. Foto: Jürgen Peperhowe

Das Gefühl kann Preußen Münster keiner nehmen, die Adler sind Herbstmeister der Regionalliga West. Und die Anreise am Samstag, das ist das Angenehme für den Tross des SCP, ist die kürzeste aller 17 Auswärtspartien. 

Aber damit dürfte es das mit den Annehmlichkeiten für den Primus am Samstag auch gewesen sein, wenn das Team von Trainer Sascha Hildmann um 14 Uhr im Wersestadion bei RW Ahlen antritt. Wobei allein 900 Preußen-Anhänger im Stehplatzbereich hinter dem Tor nicht nur an dieser Stelle für „ausverkauft“ sorgen, sondern wohl auch ordentlich Remmidemmi veranstalten werden.

Preußen-Fans sorgen für große Kulisse

900 Anhänger, die auf die Preußen schwören – das sind deutlich mehr, als Ahlen normalerweise Zuschauer bei einem Punktspiel hat. Der RWA-Durchschnitt liegt bei 581 in einem Heimspiel, nun werden 2500 Besucher erwartet, die Preußen ziehen. Immerhin.

Vor einigen Wochen schaute sich Hildmann das Heimspiel der Ahlener gegen den 1. FC Düren (1:2) an und musste sich in Geduld üben. An einer Strafraumgrenze war aus unerklärlichen Gründen ein Loch entstanden, Schiedsrichter Florian Visse aus Recke pfiff die Partie erst mit halbstündiger Verspätung an. Am Samstag wird nun ein intakter Platz erwartet, soweit das bei den aktuellen Witterungsverhältnissen möglich ist. „Von oben“, so Hildmann, „sieht der Platz gut aus.“

RW Ahlen als widerborstiger Außenseiter

In der Tabellensituation blickt der SCP auch von oben: Münster ist Favorit, Ahlen wie zuletzt immer der widerborstige Außenseiter. Die Konkurrenz im Aufstiegsrennen ist nicht weit entfernt, Wuppertal durch den 1:0-Sieg in Münster aufgerückt. Aktuell lohnt sich immer der Blick zu den anderen Plätzen.

Die Konkurrenz im Aufstiegsrennen ist nicht weit entfernt, Wuppertal durch den 1:0-Sieg in Münster aufgerückt. Aktuell lohnt sich immer der Blick zu den anderen Plätzen. Der WSV spielt am Samstag gegen Fortuna Köln – schwierig. Der Tabellendritte Alemannia Aachen gegen den starken Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn – auch schwierig. Dem SCP taten Borussia Mönchengladbach II und der FC Schalke 04 II am Freitag bereits einen Gefallen mit dem 1:1. Die Fohlen zogen deshalb nicht nach Punkten mit Münster gleich, S04 bleibt sechs Zähler zurück. Da ging vorzeitig ein Adventstürchen auf.

Gegner-Check:
RW Ahlen

Hildmann grinste jedenfalls, als er am Freitag vor dem Abschlusstraining die Frage gestellt bekommen hatte, wie viele Punkte er sich aus den restlichen Begegnungen des Jahres wünscht. „15“ lautete seine Antwort. Doch er fügte an, dass er nur von Spiel zu Spiel denke. Ein Dreier in Ahlen wäre der Anfang, dann noch nach Schalke, Wattenscheid und Bocholt, eingestreut die Heimpartie gegen Wiedenbrück (3. Dezember).

Preußen-Torjäger kehrt zurück

Am Personal wird es in Ahlen nicht liegen können, wenn nicht gepunktet wird. Alle zuletzt angeschlagenen Spieler sind wieder im Training. Torjäger Andrew Wooten hat muskuläre Probleme überwunden, Kevin Schacht, Tom Müller, Noah Kloth, Alexander Hahn, Marc Lorenz und Thorben Deters haben eine Viruswelle überstanden. „Zwei, drei Positionen überdenken wir noch“, sagt Hildmann und fiebert dem meist hitzigen Vergleich in Ahlen förmlich entgegen. Er sagt, er wolle sich da nicht provozieren lassen. Eine gute Idee von ihm.

So könnte der SCP spielen: Schulze Niehues - Koulis, Kok, Hahn – Langlitz, Remberg, Grote, Lorenz – Wegkamp – Wooten, Teklab

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