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Fußball: U-19-Bundesliga

Starke Defensive sichert Preußen-Sieg

Münster

Im letzten Drittel sei man laut U-19-Coach Tobias Harink nahe der Perfektion gewesen, zuvor stand die Partie aber lange auf der Kippe. Eine starke Defensive sicherte den Preußen letztendlich einen 2:0-Erfolg gegen den MSV Duisburg.

Von Thomas Austermann

Kam erst spät, legte Pierre Miguel de Faria Alves Pinto (hinten) aber noch das Tor zum 2:0 auf: SCP-Joker Sören Becker Foto: Peter Leßmann

Diese Portion Glück nahmen Preußen Münsters U-19-Junioren in der Bundesliga gerne mit. Das 2:0 (1:0) gegen den MSV Duisburg sicherte auf Kunstrasen die bärenstarke Defensive um den durchgehend aufmerksamen Kapitän Noah Kloth. „Im letzten Drittel war es fast perfekt“, sagte Trainer Tobias Harink. „Über alles, was davor passierte, müssen wir intern reden.“

Mit 13 Punkten auf dem Konto stehen die A-Junioren als Sechster bestens da. Zu Realitätsverlust führt das aber bei niemanden. Dafür stand dieses Duell zu stark auf der Kippe – je länger es lief, desto überlegener agierten die Zebras, die gradlinig die Offensive suchten. „Dass der MSV hohe Qualität hat, wussten wir. Aber wir haben sie auch zugelassen, viele Duelle verloren und die zweiten Bälle auch nicht geholt“, sagte Harink.

Preußen leisten erfolgreich Wiederstand

Dank des von Stürmer Soufian Kaba fuliminant verwandelten Foulelfmeters (25.) legten aber die Preußen vor, nachdem der immer emsige Maxim Schröder von Ben Hüning gefoult worden war. Das an Torszenen arme Spiel sah die Gäste am 16-Meterraum der Preußen oft präsent, aber der Freitag noch in der 3. Liga eingesetzte U-19-Nationalspieler Julian Hettwer blieb blass. Der U-18-Nationalspieler Hamza Anhari gefiel als feiner Techniker, der immer anschob.

Gegen seinen Kopfball parierte Keeper Matthias Bräuer stark, der in Halbzeit zwei etliche hohe Bälle sauber wegfischte und als Rückhalt Sicherheit gab. Duisburgs Druck wuchs und wuchs. Harink stellte personell und taktisch mehrmals um, um Stabilität zu erreichen auch vor der Abwehrkette. Dass der MSV in Unterzahl geriet nach Gelb-Rot für Luca Nicolai (77.), hatte keinerlei Auswirkungen auf die Spielverteilung. So ganz viel ließen Kloth und sein Nebenspieler Levent Öztürk nicht mehr zu. In der Nachspielzeit konterte der eingewechselte Sören Becker bestens und setzte den 2:0-Torschützen Pierre de Faria Alves Pinto ideal ein.

SCP: Bräuer – Amadi, Kloth, Öztürk, Bena (73. Brodner) – Keute – Tchadjobo (90.+2 Becker), Korte, Overhoff, Schröder (85. Hinterding) – Kaba (63. de Faria Alves Pinto)

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