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Fußball: Tribünengespräch

„Super Stimmung“ – Gievenbeck und Preußen II überzeugen in der Oberliga

Münster

Mit zwei wertvollen Auswärtssiegen haben der 1. FC Gievenbeck und Preußen Münster II ihren guten Start in die Oberliga am Wochenende unterstrichen. Interessant: Die Jungadler erreichten auf diese Weise sogar zwei ambitionierte interne Zwischenziele.

Von Thomas Rellmann und Wilfried Sprenger

Justus Kurk, der hier den Vredener Leon Kondring abhängt, gehört mit dem FCG aktuell zum oberen Drittel. Foto: Sascha Keirat

Die Plätze drei und fünf sind zwar noch eine Momentaufnahme, sie bezeugen für Preußen Münster II und den 1. FC Gievenbeck aber zumindest einen gelungenen Saisonstart. Beide Oberligisten sind schließlich mit der Maßgabe, sich zunächst unten rauszuhalten, ins Rennen gegangen. Nun haben sie je drei Partien gewonnen und sofort bewiesen, dass sie absolut konkurrenzfähig sind.

Beim FCG, der ja nach seinen ersten beiden Aufstiegen 2012 und 2018 direkt als Letzter wieder abstieg, hielt sich die Euphorie trotz eines starken Auftritts beim 3:1 in Vreden in Grenzen. „Es gilt weiterhin, dass wir uns erst mal an alles gewöhnen müssen“, sagt Trainer Florian Reckels. Damit meint er: „Alles ist robuster, schneller – und wird umgehend bestraft. Aber wir lernen permanent dazu.“ Wie der zweite Auswärtssieg, der Produkt einer geschlossenen Vorstellung war, belegte. „Dazu gehörte aber auch eine super Stimmung – auf dem Platz wie auf der Bank“, so Reckels.

Zwischenzeugnis nach fünf Partien

Sogar einen Punkt mehr hat der SCP. Zurücklehnen mag sich zwar auch Coach Kieran Schulze-Marmeling nicht. Doch eine erste Zwischenbilanz nach fünf Prüfungen hatte sich die Mannschaft höchstselbst vorgenommen. „Die Jungs hatten extra zu diesem Zeitpunkt einen Pflock eingeschlagen und einen Zwei-Punkte-Schnitt angepeilt, da habe ich schon gedacht, dass das hoch gegriffen ist“, sagt der Trainer. Aber seine Schützlinge belehrten ihn eines Besseren. Außerdem war ein positives Standardverhältnis Teil des Plans. Mit zwei Treffern nach ruhenden Bällen beim 3:0 in Schermbeck erreichten die Jungadler auch dieses Ziel noch. Die weiteren drei Vorgaben behielt Schulze-Marmeling lieber für sich. Ganz allgemein hielt er aber fest: „Zehn Zähler sind sehr ordentlich, aber die Liga ist diesmal auch extrem ausgeglichen.“

Kuhlmann kann Aasee-Niederlage kaum fassen

Eine erste Einschätzung nahm André Kuhlmann bezüglich der Bezirksliga 12 vor. „Sie ist schwächer geworden“, befand der Coach von BW Aasee nach der 1:2-Heimniederlage gegen Teuto Riesenbeck. Dass am Ende nicht nur ein Punkt, sondern der Dreier in Gänze verloren ging, konnte er kaum fassen. „Eine Stunde lang hatten wir Riesenbeck komplett im Griff. Eigentlich mussten wir schon zur Pause mit 3:0 oder 4:0 vorn liegen.“ So richtig dunkel wurde es für Aasee in den Schlussminuten, als erst Lennart Märten (85./Gelb-Rot) und kurz darauf Torschütze Bennet Packheiser (Rot) vom Platz mussten. Kuhlmann: „Bennet soll nachgetreten haben. Ich habe die Szene nicht wirklich gesehen.“

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