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Fußball: Regionalliga West

Trostpflaster Tabellenführung für Preußen möglich

Münster

Preußen Münster unterlag im Westfalenpokalfinale gegen den SV Rödinghausen. Deshalb spielt der SVR an diesem Wochenende im DFB-Pokal gegen Erstligist TSG Hoffenheim, und der SCP am Sonntag in Wiedenbrück. Kleiner Trost vielleicht: Die Tabellenführung nach dem 2. Spieltag ist machbar.

Von Alexander Heflik

Will mit den Preußen im Vorwärtsgang in Wiedenbrück auftreten: Münsters Antreiber im Mittelfeld Nicolai Remberg. Foto: Jürgen Peperhowe

Nur zu gerne hätte auch Preußen Münster sein Auswärtsspiel am Sonntag in Wiedenbrück verschoben. So wie die Regionalliga-Mitbewerber SV Rödinghausen oder 1. FC Kaan-Marienborn. Die Siegerländer, mittlerweile Heimat des langjährigen SCP-Kapitäns Julian Schauerte, trafen am Freitag im Pokal auf den Zweitligisten 1. FC Nürnberg und unterlagen mit 0:2.

Rödinghausen spielt erst am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim. Und das schmerzt den SCP doppelt, schließlich gewann der SVR das Elfmeterschießen im Westfalenpokal-Finale in Münster – die Adler waren raus.

209.247 Euro weniger

Allein 209.247 Euro gibt es aus den Vermarktungserlösen für Erstrundenteilnehmer, rund 30.000 mehr als in der Vorsaison. Und Münster hätte gegen Hoffenheim zudem mit einer fünfstelligen Kulisse rechnen können. Rödinghausen nimmt Teil eins dankend an, bleibt aber im knapp 3000 Zuschauer fassenden Häcker-Wiehen-Stadion. Für den SVR, aktuell Tabellenführer der Regionalliga nach dem 5:0-Auftaktsieg über den 1. FC Köln II, ist das alles groß genug.

Spitze nach Sieg in Wiedenbrück?

Aber vielleicht ist das ein kleiner zusätzlicher Ansporn, dass die Preußen mit einem Sieg in Wiedenbrück die Tabellenführung übernehmen könnten. Am ersten Spieltag gab es nur Siege und Niederlagen, die Regionalliga ist in zwei Hälften geteilt. Münster, Rödinghausen, aber auch Aufsteiger Düren, Ahlen, Kaan-Marienborn, Oberhausen, Lippstadt, Schalke II und Wiedenbrück gewannen ihre Partien. Noch was für Statistiker: Rödinghausen siegte mit 5:0, Münster mit 4:1 über Wattenscheid und Düren mit 3:1 im Aufsteiger-Duell. Alle anderen Siege fielen nur mit einem Tor Differenz aus.

Hildmann würde ein Sieg reichen

Münsters Trainer Sascha Hildmann ficht der etwaige Platz eins nicht an, sein Mantra lautet, dass er nur von Spiel zu Spiel schaut. Wenn seine Mannschaft am Sonntag in Wiedenbrück erfolgreich wäre, spricht gewinnt, wäre das eine gelöste Aufgabe.

Wobei es sich am Sonntag drubbeln wird, gleich fünf Partien finden da statt, nur die Begegnungen zwischen Bocholt und Fortuna Düsseldorf II sowie das erste Heimspiel vom Überraschungsteam RW Ahlen gegen Fortuna Köln werden am Samstag ausgetragen.

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