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Fußball: A-Junioren-Bundesliga

Umformierte Preußen bleiben auch gegen Topp-Team Schalke punktlos

Münster

Wieder gab es keine Punkte für die U 19 von Preußen Münster. Diesmal aber war das keine Überraschung, denn der FC Schalke 04 kam mit geballter Klasse an die Hammer Straße. Bei der Heimniederlage steigerten sich die Jungadler immerhin nach der Pause.

Münsters Pierre Pinto (r.) zieht dem Schalker Torschützen Kelsey Aninkorah-Meisel an der Seitenlinie davon. Foto: Peter Leßmann Foto: Peter Leßmann

Nach vier Bundesliga-Niederlagen planten die A-Junioren von Preußen Münster, gründlich umformiert und mutig den FC Schalke 04 zu attackieren. Königsblau vereitelte das Vorhaben allzu schnell und siegte auf dem Kunstrasen mit 4:1 (3:1). In Sachen Laufbereitschaft und Leidenschaft hatten sich die Verlierer nichts vorzuwerfen.

Im neuen 3-4-1-2-Format und erstmals mit dem technisch versierten sowie laufstarken Ukrainer Danylo Krevsun als Zehner sollten vorne gegen den Ball klare Zeichen gesetzt werden. Nach zwei Minuten feuerte Schalke-Stürmer Keke Topp, gerade in drei EM-Qualispielen der U 19 vierfacher DFB-Torschütze, ins lange Eck aus spitzem Winkel zum 1:0.

Bräuer überrascht von Aninkorah-Meisel

Die eminent ballsicheren und galligen Gäste sahen sich den schnell aufbauenden Preußen gegenüber, die gute Ansätze nicht veredelten. Auch weil vorne kaum ein Ball gesichert wurde. Schalke nutzte lange Schläge, fand den auffälligen Topp und dessen Offensivkollegen. Kelsey Aninkorah-Meisel hatte zu viel Zeit beim Solo und überraschte Torwart Matthias Bräuer (21.).

Tobias Harink

U-17-Nationalspieler Assan Ouédraogo legte nach (24.) zum 3:0. „Das war zu leicht für den Gegner“, sagte SCP-Trainer Tobias Harink und beklagte Defizite in der Defensive, die phasenweise unter Dauerdruck stand, weil die Entlastung fehlte. Und weil die Schalker am Ball bisweilen brillierten.

Preußen-Kapitän Mika Keute sorgte aus 17 Metern für das 1:3 (40.). Schalkes Trainer-Institution Norbert Elgert (65) sah seine Elf nach dem Wechsel weniger sorgfältig und gradlinig. Harink notierte „besseres Zweikampfverhalten“ auch der Abwehrspieler, die ihre Duelle nun oft gewannen. Topp legte spät das 4:1 nach (82.).

SCP: Bräuer – Öztürk, Ticha, Kronenberg (54. Sarrafyar) – Wiemer (63. Papenfort), Keute, Bena, Pinto (83. Becker) – Krevsun – Tchadjobo (63. Pehlivan), Fallbrock (46. Hausotter)

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