Fußball: Regionalliga West

Vanessa Arlt: „Es geht um gegenseitigen Respekt“

Münster

Zwei Spiele Sperre? Schlecht für einen Trainer. 1500 Euro Strafe? Teuer für einen Viertliga-Coach. Sechs Trainingseinheiten mit einer Mädchen- oder Frauenmannschaft? Das hat was, davon kann auch der Übungsleiter eines Männer-Regionalligisten durchaus profitieren. Heiko Vogel, Trainer der Gladbacher Amateure, hat gleich das komplette Paket gebucht. Wie und warum, das verrät auf Nachfrage Vanessa Arlt, sie war live dabei ...

Ansgar Griebel

Hat fast immer Spaß auf dem Platz: Vanessa Arlt ist Schiedsrichterin aus Leidenschaft – ab und zu vergeht der Münsteranerin allerdings ein wenig die Freude. Foto: Imago/Noah Wedel

Heiko Vogel ist zurück auf dem Fußballplatz. Nachdem der Trainer des Regionalligisten Borussia Mönchengladbach II bei den letzten beiden Partien gegen Schalke II (0:1) und die SF Lotte (3:3) sein Team nur aus sicherer Entfernung und via Livestream verfolgen durfte, hat der 45-Jährige die Strafe des Sportgerichts abgebrummt und steht am Samstag beim Spiel gegen RW Essen wieder seinen Mann an der Seitenlinie. Die zusätzliche Geldstrafe von 1500 Euro dürfte inzwischen ebenfalls auf dem Konto des Westdeutschen Fußball-Verbandes eingelaufen sein – so ganz hat Vogel seine Strafe dennoch noch nicht abgebüßt. Bis zum 30. Juni muss der Fußballlehrer nach diskriminierenden Äußerungen gegenüber einer Schiedsrichter-Assistentin sechs Einheiten bei einer Mädchen- oder Frauenfußballmannschaft leiten – was per se keine Strafe ist, sondern im besten Fall einen pädagogischen Zweck erfüllen soll.

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