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Fußball: Regionalliga West

Vor allem hinten drückt bei den Preußen noch der Schuh

Münster

14  Profis stehen bei Preußen Münster momentan unter Vertrag. Es fehlen also noch etwa zehn Spieler für die neue Saison. Kein Grund zur Panik, doch gerade in der Defensive wird noch Zuwachs benötigt, auf anderen Positionen ist hingegen schon eine gewisse Auswahl vorhanden.

Von Thomas Rellmann

Der Verbleib von Kapitän Julian Schauerte (l.) ist nach wie vor unklar – ein Angebot hat er aber bekommen. Foto: Jürgen Peperhowe

Sieben Abgänge stehen fest, zwei bis drei weitere könnten folgen. Preußen Münster benötigt also Spieler. Rund zehn sollten es noch werden. Bedarf besteht noch auf allen Positionen. Die werden kommen, keine Frage. Ein Überblick, wo Stand heute der Schuh am meisten drückt.

Tor: Hinter Max Schulze Niehues fehlt eine Nummer zwei – oder gar ein Herausforderer? Idealbesetzung wäre ein junger Keeper. Ein dritter Mann, der in der U  23 Oberliga-Praxis bekommt, wird auch noch gesucht.

Abwehr: Lukas Frenkert ist für die linke Seite fest eingeplant, Simon Scherder im Zentrum. Mehr ist da noch nicht. Für rechts könnte Kapitän Julian Schauerte noch mal verlängern, ihm liegt ein angepasstes Angebot vor. Doch gerade in der Mitte fehlen zwei, eher drei Kandidaten, sofern Robin Ziegele wie befürchtet wechselt. Denn auch Jannik Borgmanns Vertrag läuft ja aus. Ein Backup für die Außenbahnen, der am besten beide Seiten drauf hat (wie Abgang Luke Hemmerich) wird auch gesucht. Sollte Marc Lorenz kommen, wäre er links vorne wie hinten verwendbar.

Mittelfeld: Mit Rückkehrer Dennis Daube und Thomas Kok stehen zwei klassische Sechser unter Vertrag, Dominik Klann hätte es schwer gehabt, da zu Einsatzzeit zu kommen. Flexible Kicker wie Nicolai Remberg sind auch hier gefragt. Mit dem Weggang von Jules Schwadorf ist eine Achter-Stelle offen. Aber auch Darius Ghindovean und Thorben Deters können hier spielen. Ein bis zwei Zentrumsspieler braucht es noch.

Angriff: Zahlenmäßig sind die Preußen in der Spitze schon ganz gut aufgestellt. Doch es ist nicht ausgeschlossen, dass neben dem mitspielenden Gerrit Wegkamp und Torjäger-Talent Deniz Bindemann noch ein weiterer Mittelstürmer mit Knipsergen kommt. Denn die Perspektive von Jan Dahlke scheint begrenzt. Auf den Flügeln sind Henok Teklab, Alexander Langlitz und Manfred Kwadwo eingeplant. Der eine oder andere Konkurrent für sie dürfte noch dazukommen. Generell gilt in der Offensive, dass Vielseitigkeit wertvoll, aber auch Geduld gefragt ist. Denn Angreifer lassen sich prinzipiell besser spät integrieren als Abwehrspieler.

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