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Fußball: Preußen suchen Torwarttrainer

Wessels wird kein Preuße

Münster

Nach dem Vertragsende von Alexander Ogrinc sucht der SC Preußen Münster einen Torwarttrainer. Eine Zusammenarbeit mit dem in Osnabrück wohnenden ehemaligen Bayern-Torwart Stefan Wessel kommt dabei nicht zustande.

Alexander Heflik

Wird kein Preuße: Ex-Bayern-Torwart Stefan Wessels wird nicht Coach der Schlussmänner beim SC Preußen. Foto: dpa

Die Personalie mit dem Hauch einer Champions-League-Note hat sich beim SC Preußen Münster zerschlagen. Stefan Wessels wird nicht Torwarttrainer beim Fußball-Drittligisten. Die Bande bestand, das Interesse war auf beiden Seiten groß, am Montag beendeten beide Seiten die Gespräche allerdings.

Der 36 Jahre alte frühere Erstliga-Torwart (Bayern München und 1. FC Köln), der in Osnabrück lebt und dort auch eine Fußballschule betreibt, kann den Preußen in letzter Konsequenz nicht alle erforderlichen Standards einräumen. Knackpunkt war die Tätigkeit von Wessels als Torwarttrainer der Kandidaten für die U-15-Nationalelf für den Deutschen Fußball-Bund (DFB), damit wären eine Reihe von Lehrgängen im Laufe des Jahres verbunden. „Für uns ist eine Voraussetzung, dass der Torwarttrainer bei der Spielvorbereitung und am Spieltag immer da ist“, sagte Gockel, der erneut betonte, dass beim SCP keine Teilzeit-Lösung im Trainingsbereich der Keeper angestrebt wird.

Zuvor waren die Gespräche mit Wessels, der gebürtig aus Rahden kommt, positiv verlaufen. Nach dem Ende des Vertragsverhältnisses mit Alexander Ogrinc, der bei Zweitliga-Absteiger VfR Aalen ein Kandidat sein soll, war der SCP auf der Suche. „Wir haben eine Vielzahl von Bewerbungen erhalten“, sagt Gockel. Im Idealfall wird bis zum Trainingsstart am Sonntag noch ein Kandidat gefunden sein. Nicht in der Auswahl dafür stehen Thomas Runkewitz, der Youngstar-Torwarttrainer, und Daniel Masuch, dessen Vertrag als Torwart bei den Preußen nach vier Saisons ausgelaufen ist.

Einen neuen Verein gefunden hat Thorsten Schulz. Der 30-Jährige war in der Winterpause verpflichtet worden und hatte 14 Partien für Münster bestritten. Schulz hatte bereits von 2011 bis 2013 bei VfR Aalen gespielt. Der Zweitliga-Absteiger wird in der neuen Saison vom Ex-Preußen Peter Vollmann betreut werden.

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