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Fußball: 3. Liga

Wintertransfers für Preußen dank Sponsorengeldern möglich

Münster

Die Trainersuche wird wohl noch eine Weile in Anspruch nehmen, parallel läuft aber auch gleichzeitig die Fahndung nach Neuzugängen. Sponsorengelder machen es möglich, dass Preußen-Sportchef Malte Metzelder im Winter wohl noch mal nachlegen kann.

Thomas Rellmann

Die Geschäftsführer Malte Metzelder (l.) und Bernhard Niewöhner Foto: Jürgen Peperhowe

Wenn die gravierende sportliche Misere der Preußen einen positiven Aspekt hat, dann den, dass treue Sponsoren sich zusammengetan haben, um den Club vor dem Sturz in die Viertklassigkeit zu bewahren. „Ja, im Hintergrund haben sich Förderer gefunden, die möglicherweise etwas in unseren Pott werfen würden“, sagt Sportchef Malte Metzelder vorsichtig.

Wie viel genau und ob ein neuer Trainer schon den Löwenanteil verschlingt, lässt der 37-Jährige offen. Aber Transfers im Winter sind inzwischen eingeplant. „Wir sind nicht unvorbereitet“, so Metzelder. Auch gegen andere Maßnahmen wie ein Trainingslager würde er sich „nicht sträuben – aber wir sollten den Fokus auf das richten, was wir uns wirtschaftlich erlauben können“.

Verteidigung im Fokus

Vor allem: die Suche nach dem „Feuerwehrmann“. Ergebnisse sind bisher Fehlanzeige. Spätestens zur Vorbereitung im Januar soll er da sein. „Wir arbeiten dran“, so Metzelder. „Zwischenauskünfte gibt es aber nicht.“ Das Profil erscheint logisch. „Platt gesagt, suchen wir einen, der den Karren aus dem Dreck zieht. Einen, der die Mannschaft anzündet und wach macht. Natürlich sollte er eine Spielidee mitbringen, aber konzeptionell muss er nicht zwingend antreten“, sagt der Sportdirektor, der keine Vorbehalte angesichts der schlechten Tabellenlage unter potenziellen Kandidaten feststellt.

„Es bleibt dabei, dass wir uns nicht unter Druck setzen.“ Arne Barez als Interimscoach genießt Vertrauen. „Sein wichtigster Baustein wird sicher im Verteidigen, in der Arbeit gegen den Ball liegen“, so Metzelder. „Das fängt ganz vorn an. Wichtig ist, dass wir im Kollektiv besser werden als in den letzten Spielen.“ 14 Gegentore in den jüngsten fünf Begegnungen lassen keinen anderen Schluss zu als diesen.

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