1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Reiten
  6. >
  7. Bundeschampionate fast wieder so wie vor zwei Jahren

  8. >

Reiten: Fünf Tage volles Programm

Bundeschampionate fast wieder so wie vor zwei Jahren

Warendorf

Zwei Wochen früher als in den Jahren zuvor beginnen am Mittwoch (11. August) die Bundeschampionate in Warendorf. Die Nennungszahl ist vergleichbar mit 2019, auch Zuschauer sind in diesem Jahr auf dem DOKR-Gelände wieder erlaubt. Es gibt fünf Tage volles Programm.

Von René Pennound

Ab Mittwoch werden auf dem DOKR-Gelände die besten Nachwuchspferde vorgestellt. Auch bei den Bundeschampionaten – hier ein Bild aus 2020 von der Vielseitigkeit – sind wieder Zuschauer erlaubt. Foto: Ulrich Schaper

Von Mittwoch bis Samstag (11. bis 15. August) treffen sich auf dem Gelände des DOKR (Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei) in Warendorf die besten Nachwuchspferde bei den Bundeschampionaten. Das ist etwas früher als sonst, aber diesmal wieder an einem Stück. Und mit Zuschauern.

Die letzten Wochen waren voll mit Geschichten und Nachrichten zum Reitsport. Viel Positives gab es bei den Olympischen Spielen in Tokio, wo die deutschen Reiter dem heimischen Anhang große Freude bereiteten. Aber auch regional gab es viel zu berichten. Dem aufgrund der Corona-Pandemie angepassten Turnierkalender sei es gedankt. Nun also sind die Bundeschampionate an der Reihe.

EM in Riesenbeck und Hagen a.T.W.

Fünf Tage gibt es wieder ein volles Programm. Zwei Wochen früher als in den Jahren zuvor. Weil an den ersten beiden Wochenenden im September die Europameisterschaften in Riesenbeck und Hagen am Teutoburger Wald stattfinden. Weitere Alternativen fielen wegen der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde und der Springpferde-WM aus.

747 Nennungen sind für die Bundeschampionate eingegangen. Das sind mehr als vor einem Jahr, „die Zahl ist vergleichbar mit 2019“, sagt Turnierleiter Markus Scharmann. Damals waren es 766, ein Jahr davor 802. Er hat die Zahlen im Kopf und weiß die in diesen Zeiten einzuordnen.

Corona ist auch an den Pferden und deren Ausbildung nicht spurlos vorbeigegangen. So gesehen kann sich die Zahl der Nennungen sehen lassen. Das Gros stellen die Springpferde mit 194 Paaren. Im Dressurviereck liegen bei den fünf- und sechsjährigen Pferden insgesamt 143 Nennungen vor.

Nur wenig ließ sich sicher planen

Corona spielte – wie bei allen anderen Veranstaltungen – auch in der Vorbereitung auf die Bundeschampionate eine große Rolle. Nur wenig ließ sich sicher planen. „Die Vorbereitungszeit wurde von einem dreiviertel Jahr runtergebrochen auf ein paar Wochen“, sagt Scharmann. Das macht die Planungen nicht einfacher. „Aber wir sind guter Dinge.“ Zumal nun wieder Publikum erlaubt ist. 4000 Gäste pro Tag dürfen die Championate besuchen. Tickets sind ausschließlich online erhältlich, für einen Besuch sind die inzwischen bekannten drei Gs Bedingung: geimpft, genesen oder getestet. Am Haupteingang wird zudem eine Teststelle eingerichtet. Maskenpflicht gilt überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, wie auf den Tribünen oder in den Zelten. Neu ist in diesem Jahr der Haupteingang, der sich gegenüber dem Springplatz befindet. Von dort aus werden die Besucher in einem Einbahnstraßensystem über das Gelände geführt.

Wieder mit vielen Ausstellern

Zu den Bundeschampionaten gehören in diesem Jahr wieder die Aussteller. „Die Besucher werden all die Dinge erleben können, die sie vor Corona erlebt haben“, sagt Scharmann. Die Akquise der Aussteller habe ihm aber zu schaffen gemacht. „Wie bei allen anderen Wirtschaftszweigen ging Corona auch hier nicht spurlos vorbei.“ Dennoch wird es eine interessante Mischung sein, die die Besucher zum Bummeln zwischen Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsplatz einlädt.

Startseite